Blauzungenkrankheit – Mit Insektiziden gegen die Krankheit vorbeugen

Durch den relativ milden Winter bleibt die Blauzungenkrankheit auch im Frühjahr weiterhin aktuell. In diesem Artikel finden Sie eine Übersicht über die in Mitteleuropa neue Krankheit und welche vorbeugenden Maßnahmen gegen die Stechmücken als Überträger der Krankheit getroffen werden können.
Das Risiko der Übertragung kann durch eine örtliche Behandlung erheblich reduziert werden.
Das Risiko der Übertragung kann durch eine örtliche Behandlung erheblich reduziert werden.
Die Bekämpfung der Stechmücken kann durch Anwendung von Mitteln direkt am Tier, oder auch durch Anwendung von Mitteln im Stall erfolgen. Zu beachten ist, dass Mittel zur Anwendung am Tier ausschließlich über den Tierarzt zu beziehen sind! Einige Präparate sind in Österreich nicht zugelassen und müssen über den Tierarzt über einen sogenannten Sonderimport (zB aus Deutschland) bezogen werden.
Tierhalter, die diese Mittel einsetzen wollen, werden ersucht, umgehend mit ihrem Betreuungstierarzt Kontakt aufzunehmen.
Weiters sollte man darauf achten, Brutplätze der Mücken zu vernichten. Kleinstgewässer wie Regentonnen, Sickerschächte, Kanalisation, verstopfte Dachrinnen aber auch Wasserreste in herumliegenden Konservendosen oder Autoreifen sind trockenzulegen.

Keine Einfuhr von Tieren aus betroffenen Gebieten
Neben der Bekämpfung der Mücken wird jedoch dringend darauf hingewiesen, jegliche Tierzukäufe aus Gebieten, in denen die Blauzungenkrankheit bereits aufgetreten ist, möglichst zu vermeiden. Mit jedem importierten Tier steigt die Gefahr, das Virus einzuschleppen - sei es durch ein infiziertes Tier selbst oder auch durch das Miteinschleppen einer infizierten Überträgermücke.

Die gesamte Information des TGD NÖ finden Sie unter der Homepage www.tgd.at oder www.noe-tgd.at

Hier finden Sie Mittel, mit denen Sie Stechmücken bzw. Gnitzen bekämpfen können.

Autorin: Dr. Claudia LITZLACHNER, LK Österreich


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Aktualisiert am: 10.04.2008 13:47
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