Biotechnik im Sauenstall



International schon über Jahrzehnte bekannt, wird der Biotechnologie nun auch in Österreichs Zuchtbetrieben eine immer größere Bedeutung zuteil. Berichte über Fruchtbarkeitssteigernde Effekte geben Anlass, sich intensiv mit dieser Materie zu befassen.



Um einheitliche, gesunde Ferkelpartien absetzen zu können, dürfen weder die Besamungen noch die Geburten der Sauen einer Gruppe zu sehr streuen.
Um einheitliche, gesunde Ferkelpartien absetzen zu können, dürfen weder die Besamungen noch die Geburten der Sauen einer Gruppe zu sehr streuen.
Biotechnik stellt vor allem für größere Ferkelerzeuger eine Möglichkeit dar, mit dem gegebenen Arbeitskräftebesatz die Effizienz im Deckzentrum zu erhöhen, die Fruchtbarkeitsleistungen zu steigern und Ferkelverluste sowie Puerperalerkrankungen der Sau zu minimieren.

Allerdings ist in Österreich die Anwendung der genannten Hormonpräparate nur dem Tierarzt überlassen. Lediglich so genannte Kombimittel (FSH- und LH-Wirkung) sind bei Teilnahme am TGD-Programm „Tiergesundheit und Management“ vom Landwirt anwendbar. Allerdings können diese nur zur Brunstinduktion, aber nicht zur Brunstsynchronisation bei Jungsauen verwendet werden. Es besteht also Handlungsbedarf, damit Österreichs Ferkelerzeuger unter denselben Regeln wie ihre Mitbewerber produzieren können.

Autor: Roman GOLDBERGER, Rainbach


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Aktualisiert am: 12.01.2006 15:19
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