Biomasseheizwerk Hochneukirchen eröffnet

In Niederösterreich sind bereits 500 Biomasseheizwerke in Betrieb, die Wärme für 25.000 und Strom für 140.000 Haushalte liefern.
Fotoquelle: G. Schnabl; v.l.n.r.: Dr. Sepp Prober (Obm. Biowärme Schneebergland), Bgm. Thomas Heissenberger, Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Otto Haberhauer (Geschäftsführer Biowärme Schneebergland)
Fotoquelle: G. Schnabl; v.l.n.r.: Dr. Sepp Prober (Obm. Biowärme Schneebergland), Bgm. Thomas Heissenberger, Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Otto Haberhauer (Geschäftsführer Biowärme Schneebergland)
„Mit der regionalen Wertschöpfung von 80 Millionen Euro im Jahr durch den Einsatz der Biomasse wird Öl im Ausmaß von 1.500 Tanklastzügen jährlich substituiert. Das Land wird auch in Zukunft den Ausbau erneuerbarer Energie forcieren“, betonte Landesrat Dr. Stephan Pernkopf am Samstag bei der Eröffnung des Biomasseheizwerkes in Hochneukirchen.
In die Anlage in Hochneukirchen wurden 670.000 Euro investiert, wobei 30 Prozent durch Bund (97.000 Euro), Land (62.000 Euro) und EU (41.000 Euro) gefördert wurden. Neben Gemeindegebäuden werden Wohnhäuser, Schule und Kirche mit Wärme versorgt.

Ausbau der erneuerbaren Energie
Das Land Niederösterreich, so Pernkopf, will 100 Prozent des Stroms bis 2015 aus erneuerbaren Energien produzieren und 50 Prozent des gesamten Energiebedarfs bis 2020 aus erneuerbaren Energien abdecken. „Derzeit werden 89 Prozent des Stroms aus erneuerbaren produziert. 66 Prozent entfallen dabei auf die Großwasserkraft und 23 Prozent auf Windkraft, Biomasse, Biogas, Kleinwasserkraft und Photovoltaik. Wir können unsere Ziele erreichen, wenn wir einerseits sparsam mit der Energie umgehen und andererseits die erneuerbare Energie ausbauen“, sagte Pernkopf.


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Aktualisiert am: 13.04.2010 10:22
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