Biobetriebe: 80 Euro pro Hektar für Neueinsteiger

2006 wurde im Zuge der ÖPUL-Programmerstellung mit den Bioverbänden vereinbart, dass es ab 2010 keinen Neueinstieg in das laufende Programm in der auslaufenden Förderperiode geben soll. Für das Übergangsjahr 2014 startet das Landwirtschaftsministerium jedoch eine nationale Sonderaktion.
Biobetriebe: Für das Übergangsjahr 2014 startet das Lebensministerium eine Sonderaktion für Neueinsteiger.
Biobetriebe: Für das Übergangsjahr 2014 startet das Lebensministerium eine Sonderaktion für Neueinsteiger.
Die nationale Beihilfe für das Jahr 2014 wird jenen Betrieben gewährt, die bis zum 31.12.2013 einen Biokontrollvertrag mit dem jeweiligen Landeshauptmann abgeschlossen haben, jedoch nicht an der Maßnahme "Biologische Wirtschaftsweise" im Agrarumweltprogramm ÖPUL teilnehmen können. Die Höhe der Subvention macht EUR 80,-/ha LN aus, insgesamt ist ein maximales Beihilfevolumen von EUR 2,5 Mio. - finanziert von Bund und Ländern im Verhältnis 60:40 - geplant. Damit wird eine Erweiterung der geförderten Biofläche um rund 30.000 ha (+6%) ermöglicht. Leider wird dieser Zuschlag nicht auch bestehenden Biobetrieben für neu zugepachtete oder zugekaufte (vorher konventionell bewirtschaftete) Flächen gewährt.


Starkes Aktionsprogramm für Biobetriebe ab 2015
Die Förderung des Biolandbaues nimmt auch in der Konzeption des neuen österreichischen Umweltprogramms (ÖPUL) für die Periode von 2014 bis 2020 eine zentrale Stellung ein. Derzeit wird an einem breit angelegten Aktionsprogramm gearbeitet. "Wesentliche Bestandteile dieses Maßnahmenpakets sollen die Forcierung des Biolandbaus sein, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe sowie die Förderung von Innovation in Produktion, Verarbeitung und Vermarktung“, erläutert der Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich in einer Aussendung.

Aktualisiert am: 16.09.2013 09:11
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