Biobauern mit ÖPUL Neu - Ansatz unzufrieden

Der vorliegende ÖPUL-Entwurf im Rahmen des sogenannten Grünen Pakts gefährdet massiv die Existenz von flächenbezogen wirtschaftenden Viehbauern, warnt der Obmann des steirischen Ernte-Verbandes Herbert Kain.
Während aktuell die Nachfrage nach Bioprodukten boomt, gibt es im Maßnahmenpaket zum ÖPUL neu massive Einschnitte und Kürzungen für die Biobauern und die anderen flächenbezogen wirtschaftenden Bauern. Das Programm führe zu einer massiven Umverteilung in Richtung intensivere Landwirtschaft, kritisierte Obmann Herbert Kain.

Den Biobauern sind die prinzipiell im neuen ÖPUL notwendigen Kürzungen von rund 18 % kein großer Dorn im Auge, sie stört es einzig und alleine, dass das neue Programm als gerecht und ausgewogen verkauft wird, was es aber in Wahrheit nicht ist.

Um nicht weiter benachteiligt zu sein, fordern die Biobauern daher:

Ø Den Wegfall der Staffelung der GL-Prämien und eine Gleichstellung der Prämien mit jenen des Ackers.

Ø Eine Einführung eines Tierprämienmodells und die Einführung einer Festmistprämie,

die Weiterführung des Kontrollkostenzuschusses zumindest in bisheriger Höhe.


Aktualisiert am: 04.04.2006 08:57
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