Bio-Milchmarkt bleibt aufnahmefähig

Kategorien zum Thema: Bio Top Deutschland News Rinder Milchmarkt
Die Anlieferung von Biomilch ist 2018 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Markt nimmt diese Mehrmengen aber auf.
Das Bio-Milchangebot wird breiter.
Das Bio-Milchangebot wird breiter.
Wachstum lautet weiterhin die Devise bei den Bio-Milchbauern in Deutschland und Österreich. Im März wurden noch 25% mehr als im Vorjahresmonat an deutsche Molkereien angeliefert. Ähnlich stark, nämlich um 15%, ging es in Österreich aufwärts.
Aber der Markt ist immer noch aufnahmewillig. Die Biokäufer beflügeln die Biomilchproduktion in Deutschland mit ihrer stabilen Nachfrage und die Mehrmenge findet ihre Käufer zu stabilen Bauernpreisen.

Österreich: Bio-Milchpreis geht leicht zurück

Anders verhält es sich in Österreich. Dort drückt die anflutende Biomilch den Preis. Aber auch die konventionelle Milch musste beim Preis seit Jahresbeginn 9% nachgeben. Mit Sonderqualitäten wie Bio-Heumilch gelingt es, deutsche Konsumenten zum Zugreifen zu verleiten. Weil der Bioanteil bei den Konsumenten noch viel geringer als in Österreich ist, wird der deutsche Markt aufnahmefähig bleiben.
Aktuelle Einschätzungen über die Bio-Märkte bei Getreide, Milch, Rind- und Schweinefleisch lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von LANDWIRT Bio. Bestellen Sie hier ein Probeheft.

Aktualisiert am: 23.06.2018 09:39
Weitere Artikel

Vermisstenanzeige für Bio-Milchsee

Aufatmen bei den Bio-Milchbauern. Obwohl der Markt mit Bio-Milch förmlich geflutet wurde, blieb ein Preisabsturz bislang aus. Der Ausblick auf den Bio-Milchmarkt geht der Frage nach, ob die Bio-Milch-Lieferanten mit einem blauen Auge davongekommen sind oder das dicke Ende noch bevorsteht.

Begräbnis für Hörnerprämie

Rinder mit Hörnern sind rar geworden! Armin Capaul, ein Schweizer Bauer, wollte das ändern. Vorerst vergeblich. Seine Initiative für mehr Geld für Hornträger blieb in der Minderheit. Ist die Debatte jetzt also ausgestanden?

Mobil und flexibel trocknen

Der biologische Ackerbau ist geprägt von einer großen Vielfalt an Kulturarten. Viele davon müssen häufig direkt nach der Ernte getrocknet werden. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie selbst eine einfache Trocknung bauen.

Tränken vor Frost schützen

Tränken müssen auch im Winter funktionieren. Das sollten Sie bereits beim Stallplan berücksichtigen. Ringleitungen und Zusatzheizungen helfen.

Was bringt die GAP-Reform für Bio?

Seit Monaten verhandeln Kommission, EU-Parlament und Mitgliedsstaaten über die GAP nach 2020. Wir haben Agrarkommissar Phil Hogan gefragt, was Bio-Bauern von der neuen GAP erwarten können.

Sollen Apfelallergiker wählerischer sein?

Die Österreicher essen weniger Äpfel. Der Verbrauch ging 2017 um 5 kg auf 14 kg pro Kopf zurück. Ist es nur ein einmaliges Ereignis oder doch Anlass zum Reagieren? Der internationale Streuobsttag bot eine Erklärung an.

Das wahre Leben der Bergbauern

Ihre Höfe liegen auf über 1.000 Meter Seehöhe, die ebenen Flächen sind begrenzt und sie haben meist zwei Berufe: die Bergbauern. In Osttirol stehen sie nun vor einem Problem.

Jungstier steigt, Schlachtkuh fällt

In den meisten EU-Ländern wird bei Jungstieren von einer regen Nachfrage und - mit Ausnahme von Deutschland - von einem stabilen Angebot berichtet. Die Preise ziehen nochmals leicht an. Anders am Schlachtkuhmarkt.

Alpine Bio-Achse

Ökonomen sagen, die kleineren Milchbetriebe, die für die Alpen so typisch sind, hätten schlechte Karten im Wettbewerb. Lesen sie, wie vier Alpenregionen damit umgehen.

Innovationspreis der Jungbauern: Jetzt noch einreichen!

Die Österreichische Jungbauernschaft sucht wieder die innovativsten Junglandwirte des Landes. Bis 31. Oktober können Betriebsführer unter 40 noch einreichen. Gefragt sind sowohl gesamtbetriebliche Konzepte als auch Einzelprojekte.
mehr

Zurück zum Ursprung fordert täglichen Auslauf

Täglich raus. Das schreiben die Richtlinien von "Zurück zum Ursprung" ihren Milchlieferanten seit Anfang Oktober vor. Osttirols Bergbauern sind von der Verschärfung der Haltungsbedingungen am stärksten betroffen.

Bio: Alternative Ackerkulturen

Abwechslung ist vor allem in Bio-Fruchtfolgen sehr wichtig. Doch ist die Palette an Ackerkulturen meist begrenzt. Ein Fachtag über alternative Ackerkulturen soll neue Möglichkeiten aufzeigen.

Fachtagung: „Alternative Ackerkulturen im Biolandbau“

Am 30. Oktober 2018 findet in der HLBLA St. Florian in Oberösterreich eine Bio-Fachtagung statt. Themen sind u.a. Leguminosen und Spezialgetreidesorten für den Bio-Landbau.

Heimisches Eiweiß für Bio-Geflügel

Regionalität zieht. Auch in der Bio-Geflügelhaltung steht die regionale Futterherkunft hoch im Kurs. In Österreich setzt eine große Handelskette auf ausschließlich im Inland erzeugte Futtermittel, alle anderen dulden derzeit Importe. Sind Importe überhaupt ersetzbar?

„Wir versuchen, die Eiweißlücke zu verkleinern, nicht sie zu schließen.“

„Wir versuchen, die Eiweißlücke in Europa zu verkleinern“, erklärt Christine Watson. Dafür gebe es viele Möglichkeiten, so die Forscherin. In Osteuropa sei das Potenzial am größten.

Tod ohne Angst

… das ist das Ziel der Schlachtung am Heimbetrieb. In Deutschland ist sie zwar möglich, doch an strenge Auflagen geknüpft. In Österreich könnte ein Projekt nun erstmals diese Tür öffnen.

Milchmarkt von morgen

Global gesehen sind die Prognosen für die Milcherzeuger überwältigend gut. Harte Auseinandersetzungen werden trotzdem erwartet: über Rezepturen, faire Handelspraktiken und Tierwohl.

„Differenzierung bedeutet Bauerneinkommen“

Differenzierung und Exportmärkte sind die Strategien in der Vermarktung von Bio-Rindfleisch. Das meint Hermann Mittermayr, Geschäftsführer der Bio Austria Marketing GmbH. Der Herbst bringt nochmal mehr Angebot.

Bio-Milch: Produktion wächst weiter

In Österreich steht der Bio-Milchpreis aufgrund des wachsenden Angebots unter Druck. In Deutschland nimmt der Bio-Markt die Mehrproduktion besser auf als der konventionelle.

Bio-Getreidemarkt: Trockenheit und kleine Ernten

Hitze und Trockenheit haben den meisten Kulturen 2018 stark zugesetzt. Während die Preise für anerkannte Bio-Ware durchaus zufriedenstellend ausfallen sollten, drückt ein wachsendes Angebot den Preis für Umstellerware.