Bio-Lebensmittel in öffentlichen Einrichtungen

Ein Projekt und seine Erfolge.
• In der Steiermark gibt es ca. 260 öffentliche Einrichtungen. Für das Projekt wurden alle Häuser ausgewählt, die sowohl über eine hauseigene Küche verfügen als auch täglich mehr als 60 Essen produzieren (die Bedarfsschaffung in solchen Küchen erleichtert es, eine Bio-Logistik aufzubauen). 96 Küchen beteiligen sich am Projekt „Bio-Lebensmittel in öffentlichen Einrichtungen“.

• 70 Küchen setzen Bio-Lebensmittel ein, wobei in 5 Küchen über 26% und in weiteren 8 Küchen zwischen 8 und 15% Bio zum Einsatz kommt. Man sieht daran, dass ein Einsatz von Bio in Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen möglich ist, wenn Haus-, Wirtschafts- und Küchenleitung hinter dem Bio-Gedanken stehen.

• Von den im Projekt beteiligten Küchen werden im Jahr ca. 565.710 Euro für Bio-Produkte ausgegeben. Zusätzlich kommt noch die Zentralküche, die 231.857 Euro (Jahr 2005) für Bio- Lebensmittel eingesetzt hat. Daraus ergibt sich eine Jahressumme von ca. 797.567 Euro.

• Ein wesentlicher Eckpfeiler im Projekt sind Schulungen und Informationen zu den Themen nachhaltige Bio-Landwirtschaft, Qualität und gesundheitlicher Wert biologischer Lebensmittel, großküchentaugliches Produktsortiment, Logistik und Verarbeitung. In 31 themenspezifischen Workshops konnten bisher 442 Personen aus unterschiedlichen Institutionen geschult werden.Weitere 12.000 Personen wurden über Drucksorten informiert.

• Ein Teil der Arbeit im Projekt liegt im Aufbau und in der Betreuung von regionalen Bio-Verarbeitungs- und Lizenzpartnern. Mit der Verarbeitung von Bio-Produkten in der Region werden der Standort der verarbeitenden Betriebe gesichert, die Bio-Produktvielfalt erweitert, die logistische Beschaffung der Produkte erleichtert und Transportwege verkürzt.

Folgende Partner konnten als Projektpartner gewonnen werden:
Auf dem Foto (vlnr): Hofrat DI Dr. Willi Himmel (FA 19D), Ing. Herbert Kain (Obmann Bio Ernte Steiermark), Maria Bauer (Wirtschaftsleitung JH Plüddemanng.), LR Hans Seitinger, Madeleine Weber-Mzell (Direktorin JH Plüddemanng.), Manuel Schaffer (Heimpräsident JH Plüddem.)
Auf dem Foto (vlnr): Hofrat DI Dr. Willi Himmel (FA 19D), Ing. Herbert Kain (Obmann Bio Ernte Steiermark), Maria Bauer (Wirtschaftsleitung JH Plüddemanng.), LR Hans Seitinger, Madeleine Weber-Mzell (Direktorin JH Plüddemanng.), Manuel Schaffer (Heimpräsident JH Plüddem.)


Bäckerei Eberle
Bäckerei Sorger
Bäckerei Hager
Biogast GmbH
Biogemüsehof Wressnig
C&C Pfeiffer
Eurogast Nussbaumer
Fleischerei Feiertag
Fleischerei Harger
Fleischerei Schmeissl
Gefl ügelhof Lugitsch
Mantscha Müch
Mayer & Geyer – Fruchtzubereitungen

Warum biologische Produkte bevorzugt werden, ist aus den Zahlen einer Umfrage zu beantworten: Qualität wird eben geschätzt. 72,7% aller befragten Einrichtungen setzen aus diesem Grund biologische Lebensmittel ein. Die Regionalität biologischer Produkte steht mit 63,6% an zweiter Stelle. Unter Sonstiges, mit 23,9% wurden folgende Gründe genannt: Gesundheitlicher Aspekt, Frische und Geschmack, Kennzeichnungspflicht, Landschaftspflege, Gentechnikfreiheit, Tier- und Umweltschutz sowie „Bio liegt im Trend“.

Mehr über www.bio-austria.at


Aktualisiert am: 19.05.2006 12:43
Landwirt.com Händler Landwirt.com User