Bio Ernte Steiermark: Gemeinsame Interessen für Biolandwirtschaft

Bio Ernte Steiermark erstellen gemeinsames Positionspapier für die GAP 2014–2020 und übergeben dies an Bundesminister Nikolaus Berlakovich.
Übergaben gemeinsames Positionspapier zur GAP (v.li.): Herbert Kain, OM Bio Ernte Stmk., Dipl. Päd. DI Markus Ehrenpaar, GF Naturschutzbund Stmk., DI Irmi Salzer, ÖBV Via Campesina, DI Heinz Köstenbauer, Bio Ernte Stmk.
Übergaben gemeinsames Positionspapier zur GAP (v.li.): Herbert Kain, OM Bio Ernte Stmk., Dipl. Päd. DI Markus Ehrenpaar, GF Naturschutzbund Stmk., DI Irmi Salzer, ÖBV Via Campesina, DI Heinz Köstenbauer, Bio Ernte Stmk.
20 % der österr. Landwirtschaftlichen Fläche wird derzeit entsprechend der Bio-Kriterien bewirtschaftet. Herbert Kain von Bio Ernte Steiermark erläutert, dass laut einer Umfrage 6 % der Betriebe überlegen, umzustellen. Den Klima-, Umwelt- und Tierschutz zum Anlass erarbeiteten die Bio Ernte Steiermark zusammen mit der Österreichischen Berg- und KleinbäuerInnen Vereinigung, Naturschutzbund Steiermark, dem Steirischen Schaf- und Ziegenzuchtverband, Steirischen Fleischrinderverband, Biolandwirtschaft Ennstal sowie der Vereinigung Steierischer Hochlandrinderzüchter ein gemeinsames Positionspapier. Dieses wurde an Bundesminister Nikolaus Berlakovich übergeben.

Maßnahmenpaket

Maßnahmen sollen sein, die Übergangsfrist vom Historischen Prämienmodell zur Regionalprämie auf spätestens 2017 vorzuziehen oder auch eine gekoppelte Tierhaltungsprämie für max. 1 RGVE pro ha RLN im Rahmen der 1. Säule der GAP. Damit gewinne so DI Irmi Salzer vom ÖBV via Campesina Austria die Tierhaltung an Einkommen. Denn laut Grünen Bericht erhielten Tierhaltungsbetriebe die niedrigsten Einkommen.

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Aktualisiert am: 02.05.2013 16:35
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