Bio Austria: Richtpreise für Futtergetreide

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Der Markt für Bio-Futtergetreide ist unter Druck. Es ist genügend Ware verfügbar. Zur leichteren Einschätzung gibt Bio Austria Richtpreise vor.
Der Markt für Bio-Futtergetreide ist relativ gut versorgt.
Der Markt für Bio-Futtergetreide ist relativ gut versorgt.
Am Bio-Markt für Futtergetreide ist im Juni weiterhin genügend Ware verfügbar. Hinzu kommen große Mengen an Umstellungsware. Die Nachfrage ist gering, viele Mischfutterwerke sind gut versorgt. Allerdings ist offen, wie sich die trockene Witterung im Frühsommer auf die Ernte auswirken wird. Damit der Markt leichter eingeschätzt werden kann, hat Bio Austria vor der Getreideernte ein Preisband für den Handel von Futtergetreide von Bauer zu Bauer festgelegt. Diese unverbindliche Orientierungshilfe soll maßgeblicher Anhaltspunkt für den Handel von Futtergetreide „von Bio Austria-Bauer zu Bio Austria-Bauer“ sein.

Ziel dieser Erhebung sei es, langfristig mehr Stabilität und weniger Volatilität im gesamten Bio-Markt zu erreichen, so Bio Austria in einer Aussendung. Deshalb spiegeln die erhobenen Preise nicht zwangsläufig die tagesaktuelle Marktlage wider. Sehr wohl seien daraus allerdings Trends bzw. Entwicklungstendenzen abzuleiten.

Bio-Getreidepreise zur Orientierung
Aktuell wurden für die Futtermittellieferungen folgende rechtlich unverbindliche Richtpreise für anerkannte Bio Austria Ware als angemessen im Vertriebsweg zwischen Bauern erkannt:

Bio-Futtergerste Euro 290,-
Bio-Futterweizen Euro 310,-
Bio-Futtertritikale Euro 270,-
Bio-Futterroggen Euro 250,-
Bio-Futterhafer Euro 250,-
Bio-Futtererbse Euro 450,-
Bio-Platterbse Euro 450,-
Bio-Ackerbohne Euro 450,-

Diesen Richtpreisen liegen folgende Annahmen zugrunde: Preise in €/t von Bauer zu Bauer, Ware entspricht dem Bio Austria-Standard, ohne Berücksichtigung von Transportkosten, gerechnet für 25 t, exkl. USt., ohne Aspiration, ab Hof, Handelsusancen der Wiener Börse, feldfallend mit 2 Prozent Besatz, 14 Prozent Feuchte, alles darüber hinaus wird in Abzug gebracht.

Wie Bio Austria in seiner Aussendung hinweist, liege der Kostenvorteil für Bio-Bauern, die nach den Richtlinien von Bio Austria arbeiten, bei rund 30 Euro/Tonne. Eine weitere Differenzierung bestehe laut Aussendung bei Ware von Umstellungsbetrieben, da laut EU-Bio-Verordnung maximal 30 Prozent Umstellerware in Bio-Futter eingemischt werden darf.

Aktuelle Einschätzungen über aktuelle Bio-Märkte bei Getreide, Milch, Rind- und Schweinefleisch etc. lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von LANDWIRT Bio. Bestellen Sie hier ein Probeheft.

Aktualisiert am: 23.06.2018 09:17
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