Bildung schafft Zukunft – Zukunft braucht Landwirtschaft

Die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien Ober St. Veit lud zu einer hochkarätigen Diskussionsveranstaltung ein.
Welche Kompetenzen braucht ein Landwirt der Zukunft? Diese Frage diskutierten VertreterInnen des Landwirtschaftlichen Bildungswesens mit Präsidialvorstand Ing. Dr. Günther Gruber aus dem Lebensministerium bei einer Abendveranstaltung an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik.

vielschichtige Anforderungen an Landwirte

Die Anforderungen an den Landwirt und die Landwirtin der Zukunft sind vielschichtig. Eine gute Ausbildung ist damit eine elementare Basis, um Bauern und BäuerInnen zu stärken. Eine wichtige Rolle spielen hier natürlich die Landwirtschaftlichen Fachschulen. „Eine weitere Qualitätssteigerung in der Lehre könnte durch eine Senkung der Schülerhöchstzahlen in den Klassen erreicht werden“, so die LandesschulinspektorInnen unisono.

Um die Zukunft der agrarischen Aufbildung machten sich Experten der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien Gedanken.
Um die Zukunft der agrarischen Aufbildung machten sich Experten der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien Gedanken.
Besonderes Augenmerk müsse, so Präsidialvorstand Gruber, neben der Schulausbildung auf die Erwachsenenbildung gelegt werden:„Es braucht Angebote, die an den Bedürfnissen der Landwirte direkt anknüpfen“. Besonderer Wert sei auch auf die Weiterbildung der Landwirtinnen zu legen, da es immer mehr weibliche BetriebsführerInnen gebe.

Rektor Thomas Haase von der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik und Gastgeber des Abends sah sich durch die Diskussion bestärkt: „Die Hochschule bietet als das Zentrum für Aus- und Fortbildung im ländlichen Raum hochqualitative Studienangebote an. Wir bilden die Besten zu LehrerInnen und BeraterInnen aus. Nur so kann eine gute Ausbildung in den Schulen und eine hochqualitative Beratung in den Kammern gewährleistet werden.“


Aktualisiert am: 26.02.2009 16:39
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