Biestmilch- je mehr desto besser!

Biestmilch gibt den Kälbern die notwendige Kraft für das Überleben in den ersten Tagen und stärkt das Immunsystem für lange Zeit. Die höchste Menge muss das Kalb von den Erstgemelken erhalten – wie viel und wie oft zeigt dieser Beitrag.
Drenchen will gelernt sein und bedarf fachmännischer Anleitung.
Drenchen will gelernt sein und bedarf fachmännischer Anleitung.
Kälber sind in hohem Maße von der Muttermilch abhängig. Gerade neugeborene werden in fast sträflicher Weise von ihren Müttern in die Welt entlassen, ohne während der Trächtigkeit über die Blutbahn ausreichend mit Abwehrstoffen versorgt worden zu sein. Dieser Mangel an körpereigener Immunabwehr kostet vielen Kälbern das Leben. Kälber können wie Ferkel kaum sicher ohne Muttermilch aufgezogen werden. Diese Erkenntnis ist nicht neu, sondern bereits mehrere tausend Jahre alt. Derzeit flammt die Diskussion über den Zusatznutzen von Kolostrum für Kälber sowie auch für Menschen wieder auf. Schließlich beinhaltet Kolostrum weit mehr als Energie und Abwehrkraft.

Die Humanmedizin setzt Aufbereitungen von Erstgemelken immer öfter zur unterstützenden Therapie und zur erfolgreichen Behandlung von Karzinomen ein. Unzählige Inhaltstoffe sind nach wie vor unbekannt, genauso wie die Auswirkungen, die die Vitalität von Kälbern noch Jahre später beeinflussen.


Aktualisiert am: 23.05.2007 11:20
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