Berlakovich hebt Unterstützung für Schulmilch an

Die Ausweitung der nationalen Unterstützung für Schulmilch, welche zusätzlich zur EU-Beihilfe des europäischen Programms gewährt wird, soll ab dem kommenden Schuljahr stabile Preise für die Schulmilchaktion sicherstellen. Damit sollen Milch und Milchprodukte weiterhin als wertvolle Ernährungsgrundlage für alle Kinder erhalten werden.
Landwirtschaftsminister Berlakovich hebt die Unterstützung für Schulmilch um 200.000 Euro an.
Landwirtschaftsminister Berlakovich hebt die Unterstützung für Schulmilch um 200.000 Euro an.
Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich liegt viel daran die richtigen Schritte zu setzen, um die kommenden Generationen für eine ausgewogene Ernährungsweise mit regionalen Produkten zu begeistern. Konkret sieht es so aus, dass die EU bereits jetzt mit über EUR 700.000,- beziehungsweise EUR 18,15 pro 100 kg jährlich das Schulmilchprogramm in Österreich unterstützt. Nun wird darüber hinaus eine nationale Beihilfe von EUR 5,19 pro 100 kg mit einem budgetären Volumen von über EUR 200.000,- zur Verfügung gestellt. Neben inflationsbedingten Preisanstiegen sind vor allem auch die zunehmenden Betriebsmittelpreise für die höheren Produktions- und Vertriebskosten verantwortlich. Auch dieser Kostenanstieg wird durch die zusätzliche Unterstützung abgefedert. "Zum überwiegenden Teil werden die Schulen und Kindergärten von Schulmilchbauern aus der Region versorgt. Durch die kurzen Transportwege wird ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet und die Wertschöpfung bleibt im Land ", betont Berlakovich. Um verstärkt auch dem gesundheitlichen Aspekt Rechnung zu tragen, ist bereits seit dem Schuljahr 2008/09 der Anteil des Zuckerzusatzes in Milch mit Schokolade oder Fruchtsaft, Kakao, Fruchtmilch und Fruchtjoghurt auf maximal 7% begrenzt worden.


Aktualisiert am: 29.08.2011 20:45
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