Berlakovich, Wlodkowski und Hautzinger warnen vor den Folgen der Agrarbudget-Kürzungen

Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich, Gerhard Wlodkowski, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich und Franz Stefan Hautzinger, Präsident der LK Burgenland gaben im Rahmen einer Pressekonferenz am Freitag, 15.7., ihre Stellungnahme zum Entwurf für das EU-Budget 2014 bis 2020 ab.
Bei der Pressekonferenz im Burgenland stellten Gerhard Wlodkowski, Nikolaus Berlakovich und Franz Stefan Hautzinger klar, dass die Kürzungen der Agrargelder nicht so hingenommen werden können.
Bei der Pressekonferenz im Burgenland stellten Gerhard Wlodkowski, Nikolaus Berlakovich und Franz Stefan Hautzinger klar, dass die Kürzungen der Agrargelder nicht so hingenommen werden können.
Der Landwirtschaftsminister stellte klar, dass die Kürzungen im Agrarbudget nicht vertretbar seien, da eine bäuerliche Landwirtschaft unbedingt erhalten bleiben soll. „Der Agrarsektor muss unbedingt gestärkt werden“ so Berlakovich. Die Produktion muss weiter im Vordergrund stehen, dabei dürfe aber auch die Umwelt nicht benachteiligt werden.Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK Österreich, wünscht sich eine Erhaltung der Landwirtschaft in der bisher bestehenden Form. Die Arbeitsplätze die durch die Landwirtschaft bestehen, dürfen ebenfalls nicht gefährdet werden. „Um gegenüber dem Druck freier Märkte besser bestehen zu können, müssen unsere Betriebe die Wettbewerbsfähigkeit weiter steigern. Auch dazu sind genügend Budgetmittel erforderlich“, spricht sich der LK-Präsident gegen eine Kürzung des Agrarbudgets aus.„Mit einer Kürzung des Agrarbudgets, wie es die EU beabsichtigt, sehen die zukünftigen Rahmenbedingungen für unsere bäuerlichen Betriebe nicht gut aus“ meint auch Franz Stefan Hautzinger, Präsident der LK Burgenland. Die österreichische Landwirtschaft soll eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung gewährleisten können und weiter eine aktive Landwirtschaft bleiben. Die Abhängigkeit von Importen müsse unbedingt vermieden werden.

In den nächsten Monaten wird der Landwirtschaftsminister an den Budgetverhandlungen aktiv teilnehmen und versuchen, die beste Lösung sowohl für die heimischen Landwirte, als auch für die Konsumenten zu finden. Dies kann nur gewährleistet sein, wenn die bäuerliche Landwirtschaft auch in Zukunft eine Chance hat, so Berlakovich.


Aktualisiert am: 18.07.2011 11:57

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