Berglandmilch will die Lücke am Österreichischen Quargelmarkt schließen

Die Berglandmilch erklärte in einer Pressekonferenz, dass in 4 Monaten der erste Schärdinger Quargel im Handel erhältlich sein soll. Die Molkerei will damit die Lücke, die durch den Listerienskandal am Österreichischen Markt entstanden ist, schließen.
Der Schärdinger Quargel soll in vier Monaten im Handel erhältlich sein.
Der Schärdinger Quargel soll in vier Monaten im Handel erhältlich sein.
Der Vorstand der Berglandmilch hat entschieden, das Werk Rohrbach zu einer Käserei umzubauen. Das "Schärdinger "-Sortiment soll um das Produktsegment Quargel erweitert werden. Dieser wird in Rohrbach produziert und soll in vier Monaten im Handel erhältlich sein. Das teilte Generaldirektor Josef Braunshofer bei einem Pressegespräch in Linz mit. Die Berglandmilch will damit „die Gunst der Stunde“ nützen und das Vakuum am Österreichischen Quargelmarkt beheben.

Rohrbacher Molkerei wird umgebaut
Die frühere Molkereigenossenschaft Rohrbach, die heute zur Berglandmilch gehört, liegt im klassischen Grünlandgebiet und wird das neue Produkt erzeugen. Für die Milchbauern dieses Gebietes freuen sich Johann Schneeberger und Herbert Altendorfer als deren Vertreter. Die Rohrbacher Bauern hatten
Herbert Altendorfer, Josef Braunshofer, Anton Haimberger und Johann Schneeberger informierten die Presse über die Pläne der Berglandmilch, in die Quargelproduktion einzusteigen.
Herbert Altendorfer, Josef Braunshofer, Anton Haimberger und Johann Schneeberger informierten die Presse über die Pläne der Berglandmilch, in die Quargelproduktion einzusteigen.
sich in den vergangenen zehn Jahren durch den Zukauf von 23.000 t Milchquote ihre Produktion gestärkt. 14 der aktuell 24 Angestellten der Molkerei Rohrbach werden mit der Quargelproduktion beschäftigt sein. Den restlichen 10 wird angeboten, in das Welser Werk zu wechseln. Aktuell wird in Rohrbach Butter produziert – die Rohrbacher Produktionsmenge kann das Werk in Aschbach problemlos übernehmen.

Ausgangsprodukt Industrietopfen
Der Betrieb in Rohrbach wird für 3 Mio. Euro umgerüstet. Den Industrietopfen, der für die Quargelproduktion benötigt wird, will die Berglandmilch in Aschbach produzieren und dann in Rohrbach reifen lassen. In vier Monaten soll der Quargel am Markt sein und das "Schärdinger "-Programm in Richtung Vollsortiment ergänzen. Auch die Erzeugung von Bio-Quargel wird überlegt. Angepeilt wird vorerst eine Jahresproduktion von 800 t. Die wichtigsten Exportziele sind Deutschland und Tschechien.


Aktualisiert am: 31.03.2010 22:24
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