Bei hoher Fruchtbarkeit der Sauen steigende Ferkelverluste vermeiden

Mit der Zucht auf höhere Fruchtbarkeit von Sauen steigen in vielen Betrieben zwar die Wurfgrößen, allerdings sinken auch die Geburtsgewichte und die Ferkelverluste nehmen zu. Ohne Maßnahmen ist ab etwa 12 - 13 lebend geborenen Ferkeln mit einem exponentialen Verlauf der Ferkelverluste zu rechnen.
Aktuelle Auswertungen von Daten aus dem Lehr- und Versuchsgut Köllitsch des LfULG, aber auch sächsische Praxisbetriebe belegen die steigende Zahl der Ferkelverluste bei hoher Fruchtbarkeit. Betriebe, die nicht nur auf die eingesetzte Genetik und das Gesundheitsniveau, sondern auch auf die Verfahrensgestaltung achten, erreichen deutlich geringere Verlustraten.

Erfolg mit angepasste Haltung und Fütterung

Damit sich der zusätzliche Segen am Ende auch auszahlt, muss in der Zucht besonderer Wert auf Ausgeglichenheit der Würfe und Vitalität der Ferkel gelegt werden. Entscheidende Einflussfaktoren liegen auch in der Umweltgestaltung, das heißt, die Anpassung von Fütterungstechnik, von Einrichtung und Aufbau der Abferkelbuchten und der Fußbodengestaltung tragen entscheidend zur Verminderung des Verlustrisikos bei. Nicht zuletzt muss auch das Management der Geburten und der Maßnahmen am Jungtier verbessert werden.

Eine Zusammenfassung vorliegender Ergebnisse finden Sie unter folgendem Link zum Downloaden: Steigende Fruchtbarkeit erhöht die Anforderungen an das Management


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Aktualisiert am: 02.03.2009 20:05
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