Bei den Schwachen liegt die Chance

Nicht alle Ferkel sind gleich, sie sollten aber möglichst als einheitliche Partie zum Verkauf gelangen. Das partielle Absetzen kann aus diesem Dilemma helfen.
Der Porcimixer von oben, die Futterschale bietet Platz für 4–6 Ferkel.
Der Porcimixer von oben, die Futterschale bietet Platz für 4–6 Ferkel.
Das „partielle Absetzen“ kann helfen, die Zahl der verkaufsfähigen Ferkel je Sau und Jahr zu steigern. In diesem Verfahren werden betriebsindividuell die starken und schwachen Ferkel der Würfe einer Abferkelgruppe bereits nach dem 12. Säugetag von der Sau weg an den „Porcimixer“ verlegt. Mit diesem Gerät wird den jungen Tieren ein vorkonditionierter Futterbrei mehrmals pro Stunde in kleinen Portionen frisch vorgelegt.

Das sind die Vorteile:
• Die kleinen Wurfgeschwister ohne Chance am Gesäuge überleben.
• Für die stärkeren Ferkel eines Wurfes gibt es mehr Platz am Gesäuge.
• Die Ferkel am Porcimixer können zum Absetztermin als normale Ferkel zurück in ihre Altersgruppe verlegt werden.
• Das Verfahren ist leicht und flexibel im Stall zu integrieren und für den Anwender gut kontrollierbar.
• Das eingesetzte Kapital fließt schnell zurück.

Das Verfahren ist noch neu, dennoch liegen die ersten Ergebnisse aus der Praxis vor.

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Aktualisiert am: 13.10.2004 13:18
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