Bei Biomilch jetzt Zeichen setzen

Der Biomarkt boomt und die Nachfrage nach Biomilch holte das Angebot an biologisch erzeugter Milch ein.
Die neue Programmperiode mit ÖPUL neu stellt die Weichen für die zukünftige Biomilchanlieferung. Thomas Rieberer, einer der Biomilch-Sprecher der Steiermark meint dazu: „Die Diskonter steigen voll in das Geschäft mit Bioartikeln ein und kurbeln den Absatz an. Die Molkereien sind gefordert eine geschlossene Haltung zu zeigen, auch Molkereien mit schwachen Grundpreisen und niedrigen Biozuschlägen im Jahresschnitt (Berglandmilch NÖ, Alpenmilch Salzburg und Pinzgauer Milch) müssen besser zahlen.
Mit dem höchsten Biomilchpreis zeigt die Kärntner Milch vor, wie es gehen kann.“

Will man in Zukunft den Konsumenten genügend österreichische Biomilch anbieten, müssen die Biomilchlieferanten hinsichtlich ÖPUL neu die Aussicht haben, dass ihre Milch auch weiterhin als Biomilch abgeholt wird. Der Mehraufwand der biologischen Wirtschaftsweise und die in diesem Jahr besonders hohen Kosten für Biokraftfutter erfordern auch entschieden höhere Biomilchzuschläge von allen Molkereien. Für den Fall, dass die Biomilchzuschläge nicht steigen, werden sich die Biomilchlieferanten österreichweit selbst organisieren und Liefergemeinschaften gründen.

Biomilch-Durchschnittspreis April bis Juli 2006 (4,2 % Fett – 3,4 % Eiweiß, 100.000 kg/Jahr, S-Klasse. Angabe Nettopreise in Cent)

Berglandmilch NÖ 31,71
Alpenmilch Salzburg 31,08
Pinzgauer Molkerei 31,05

Kärntner Milch 35,91

Weitere Informationen zum Biomilchpreis: www.bio-austria.at


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Aktualisiert am: 06.10.2006 09:07
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