Bayern startet neues Bergbauernprogramm

In der kommenden Woche startet das neue bayerische Bergbauernprogramm. Die Anträge für die verschiedenen Programmteile können ab Dienstag, 11. Januar, an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gestellt werden.
In der kommenden Woche startet das neue bayerische Bergbauernprogramm.
In der kommenden Woche startet das neue bayerische Bergbauernprogramm.
Insgesamt 5,3 Millionen Euro jährlich stellt der Freistaat für das Programm bereit. Es führt bereits vorhandene Fördermöglichkeiten wie das Schwenden zur Offenhaltung der Alm- und Alpflächen oder investive Maßnahmen, die bislang im Kulturlandschaftsprogramm angeboten wurden, mit neuen Elementen zusammen. Damit können jetzt auch kleinere Investitionen in bauliche Anlagen und in Spezialmaschinen zur Bewirtschaftung von Steillagen gefördert werden. Zuschüsse gibt es zudem für Vorhaben zur Erschließung von Einkommensalternativen.

Schwierige Bedingungen für Bergbauernbetriebe
Die größtenteils kleinstrukturierten Bergbauernbetriebe bringen unverzichtbare Leistungen für die Gesellschaft. Allerdings sind sie wegen der schwierigen Produktionsbedingungen kaum konkurrenzfähig und deshalb auf Unterstützung angewiesen. Das neue Programm kommt Landwirtschaftsminister Helmut Brunner zufolge gerade im Nebenerwerb geführten Betrieben zugute, für die selbst kleinere Investitionen eine oft hohe finanzielle Belastung darstellen. So wird die für eine Förderung notwendige Mindestinvestitionssumme von bisher 20.000 Euro deutlich gesenkt: Bauliche und technische Maßnahmen können künftig bereits ab 10.000 Euro und Spezialmaschinen zur Bewirtschaftung von Steillagen bereits ab 5.000 Euro gefördert werden. Das zuwendungsfähige Investitionsvolumen beträgt maximal 20.000 Euro, der Fördersatz 25 Prozent.


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Aktualisiert am: 04.01.2011 21:02
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