Bayern setzt Kulturlandschaftsprogramm fort

Das bayerische Landwirtschaftsministerium bietet auch 2019 das Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) an. Wenn Landwirte ihre Flächen umweltschonend bewirtschaften, können sie dafür staatliche Unterstützung beantragen.
Wer Blühstreifen anlegt, kann über das KULAP Förderungen bekommen (Foto: Christian Mühlhausen/Landpixel
Wer Blühstreifen anlegt, kann über das KULAP Förderungen bekommen (Foto: Christian Mühlhausen/Landpixel
Bayerische Landwirte können die Anträge für das KULAP und das Vertragsnaturschutzprogramm (VNP) ab 07. Januar 2019 bei den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten einreichen. Beide Programme enthalten weiterhin viele der bisherigen Maßnahmen. In Einzelfällen können sich im neuen Jahr Änderungen ergeben.

Maßnahmen können je nach Betriebstyp kombiniert werden

Das KULAP unterstützt die freiwillige umweltschonende Bewirtschaftung von Flächen. Diese kann dem Klimaschutz dienen, wenn Landwirte Grünland extensiv nutzen, ihren Wirtschaftsdünger emissionsarm ausbringen, oder in empfindlichen Bereichen Ackerland in Grünland umwandeln. Ebenso gibt es Maßnahmen zum Boden- und Gewässerschutz, die gefördert werden. Dazu zählen Schutzstreifen entlang von Gewässern oder Winterbegrünung mit Wildsaaten.

Landwirte, die vielfältige Fruchtfolgen anbauen oder Blühflächen an Waldrändern und an der Feldflur anlegen, können ebenfalls Fördermittel beantragen. Antragsteller verpflichten sich bei den Maßnahmen auf fünf Jahre.

Informationen zum Antrag und eine vollständige Liste der Maßnahmen, die gefördert werden, gibt es unter http://www.landwirtschaft.bayern.de/kulap

Aktualisiert am: 23.12.2018 15:38