Bayern erweitert Bergbauernförderung

In Deutschland will die bayerische Landesregierung ein eigenständiges Förderprogramm für Bergbauern auflegen. Das hat der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner angekündigt,
Mit Senkung der Mindestinvestitionssumme sollen die Bergbauern in Bayern mehr gefördert werden.
Mit Senkung der Mindestinvestitionssumme sollen die Bergbauern in Bayern mehr gefördert werden.
Damit künftig auch kleinere Investitionen gefördert werden können, will Bayern die Mindestinvestitionssumme für Spezialmaschinen, bauliche Maßnahmen und Diversifizierungsvorhaben deutlich senken. Auf diese Weise sollen Nebenerwerbsbetriebe eher in den Genuss der Unterstützung kommen. Brunner versicherte, die Landesregierung wird sich bei der Weiterentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) mit Nachdruck dafür einsetzen, dass in den Alpenregionen auch nach 2013 eine aktive Bergland- und -forstwirtschaft möglich bleibt. Die vielfältigen gesellschaftlichen Leistungen der Bergbauern müssen auch künftig angemessen honoriert werden.

Das Landeskabinett war zu seiner Sitzung nach Garmisch-Partenkirchen angereist, um den dortigen Widerstand einiger Landwirte gegen die Olympiabewerbung 2018 zu überwinden. Der Chef der bayerischen Staatskanzlei, Siegfried Schneider, erklärte, auf ausdrücklichen Wunsch der Weidegenossenschaft Garmisch werde auf die Nutzung von Flächen am sogenannten Stieranger verzichtet, wenn Alternativen realisiert werden könnten. Ministerpräsident Horst Seehofer betonte, Olympische Spiele könnten nicht gegen den Willen der unmittelbar betroffenen Bürger stattfinden. Zugleich machte er deutlich, die Olympiabewerbung sei für den Freistaat insgesamt von großer Bedeutung. Bis Ende August soll ein von den Betroffenen mitgetragenes Flächenkonzept erarbeitet werden. (AIZ)


Aktualisiert am: 29.07.2010 09:31
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