Bayern: Das steht im Koalitionsvertrag

Kategorien zum Thema: Agrarpolitik Deutschland News
In Ihrem Koalitionsvertrag bekennen sich CSU und die Freien Wähler zu bäuerlichen Familienbetrieben, wollen die Öko-Fläche verdoppeln und sich für mehr Risikovorsorge einsetzen. Was noch im Vertrag steht, lesen Sie hier.
CSU und Freie Wähler haben sich auf einen Koalitionsvertag verständigt; auch in Sachen Agrarpolitik. (Foto: canadastock/shutterstock.com)
CSU und Freie Wähler haben sich auf einen Koalitionsvertag verständigt; auch in Sachen Agrarpolitik. (Foto: canadastock/shutterstock.com)
Bayern wird künftig von CSU und Freie Wähler regiert. Im Koalitionsvertrag haben sich Ministerpräsident Markus Söder und Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger auch auf agrarpolitische Ziele verständigt. Im Zentrum der Agrarpolitik sollen bäuerliche Familienbetriebe stehen. Ziel der Landesregierung soll es sein, die Existenz möglichst vieler Höfe zu sichern und die heimische Landwirtschaft noch nachhaltiger und innovativer zu machen, heißt es im Koalitionsvertrag.
Außerdem haben die Parteien Folgendes vereinbart:

- Ökofläche soll sich mittelfristig verdoppeln
- Pflanzenschutzmittel sollen durch umweltfreundliche Alternativen ersetzet werden
- Bayern bleibt gentechnikfrei
- Umweltverträgliche Bewässerungskonzepte sollen entstehen
- Flächenverbrauch soll auf 5 ha/Tag begrenzet werden
- Boden soll in Bauernhand bleiben
- GAP:
-Beibehaltung der Zwei- Säulen-Struktur
-Förderung der ersten Hektare
-Weniger Bürokratie
- Mehrgefahrenversicherung soll das Risiko der Familienbetriebe reduzieren

Mehr zum bayerischen Koalitionsvertrag von CSU und Freien Wählern lesen Sie in LANDWIRT Heft 23/2018. Bestellen Sie hier kostenlos und unverbindlich Ihr Probeheft Ausgabe 23/2018 (solange der Vorrat reicht)

Autor: Lena Adlhoch
Aktualisiert am: 22.11.2018 08:27
Deutschland News

Mähklingen schleifen statt wegwerfen

Drei Schüler der HTL Ried konstruierten im Rahmen ihrer Diplomarbeit eine Klingenschleifvorrichtung für Mähwerke. Statt die Klingen wegzuwerfen können diese nun nachgeschärft und wieder verwendet werden.

Nachrüst-Tempomat für alle Traktoren

Die österreichische Firma HS-Tech bietet einen Tempomat an, der als Nachrüst-Bausatz auf jeden Traktor aufgebaut werden kann, auch nach einem Traktortausch.

Oehler-Fässer mit GFK-Tank

Neben den bisher bekannten Vakuum- und Pumptankwagen mit vollverzinkten Stahlbehältern bietet Oehler nun auch Tankwagen mit GFK-Behältern an. Das Modell PPT 185-GFK ist ein Tandem-Pumptankwagen mit 18.500 Liter Fassungsvermögen.

Neuer Hella-Scheinwerfer trotzt Korrosion

Hella präsentiert neue Arbeitsscheinwerfer aus der compact-Serie, die durch ihr Plastikgehäuse vollständig gegen Korrosion geschützt sind.

Schlachtrindermarkt am Jahresende stabil

Zwischen den Weihnachtsfeiertagen sind kaum Markttendenzen feststellbar. Die Schlachtungen erfolgen überwiegend auftragsbezogen. Die Preise sind EU-weit stabil. Bei Schlachtkühen zeichnet sich eine leicht positive Tendenz ab.
mehr aus Deutschland

Bayern setzt Kulturlandschaftsprogramm fort

Das bayerische Landwirtschaftsministerium bietet auch 2019 das Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) an. Wenn Landwirte ihre Flächen umweltschonend bewirtschaften, können sie dafür staatliche Unterstützung beantragen.

Kurze Wege mit dem Elektromoped fahren

LANDWIRT-Leser Matthias Fuchs hat uns folgenden Tipp geschickt: Ein Elektro-Roller dient ihm als umweltfreundliches Hoffahrzeug für kurze Strecken, die das ganze Jahr anfallen.

Günstige Kompaktraktoren von Deutz-Fahr und Same

Same und Deutz-Fahr stellen neue Kompakttraktoren vor. Bei Deutz-Fahr heißen sie 5D Keyline, Same nennt sie Dorado Natural. Die vier Modelle reichen von 65 PS/48 kW bis 91 PS/71 kW.