Bayer CropScience und Syngenta starten Aktionsplan für die Bienengesundheit

Mit einem Aktionsplan wollen Bayer CropScience und Syngenta das Vertrauen in ihre Produkte auf Basis von Neonicotinoiden wieder stärken und die Pattsituation in der EU zum Thema Bienengesundheit lösen.
Bayer CropScience und Syngenta wollen mit einem 10-Punkte-Aktionsplan zum Bienenschutz einem Verbot der Neonicotinoide entgegenwirken.
Bayer CropScience und Syngenta wollen mit einem 10-Punkte-Aktionsplan zum Bienenschutz einem Verbot der Neonicotinoide entgegenwirken.
Während die EU-Kommission Neonicotinoide befristet verbieten möchte, konnten die EU-Mitgliedstaaten im Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette keine Einigung zu diesem Thema erzielen. Ein nächster Anlauf soll mit der Sitzung eines Berufungsausschusses im April in Brüssel genommen werden.

10-Punkte-Aktionsplan
Bayer CropScience und Syngenta wollen mit einem 10-Punkte-Aktionsplan einem Verbot der Neonicotinoide entgegenwirken. Großzügige Ackerrandstreifen mit pollenreichen Blütenpflanzen sollen neben bienenattraktiven, mit Neonicotinoiden behandelten Kulturen gesät werden, um Lebensraum und Nahrung für Bienen zu schaffen. Ein Feld-Monitoring-Programm wird eingerichtet, um Rückstände chemischer Pflanzenschutzmittel zu erfassen. Saatgutbehandlungen sollen nur an zertifizierten Produktionsstandorten, die an einem Qualitätssicherungsprogramm teilnehmen, durchgeführt werden. Beide Unternehmen sprechen sich für strenge Regeln zur Verwendung des behandelten Saatgutes aus. Außerdem sollen Investitionen in Forschung und Entwicklung weiter Aufklärung bringen.

Aktualisiert am: 02.04.2013 09:13
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