Bauerneinkommen sinken, Getreideernte enttäuschend - Steuererhöhung unzumutbar

„40 % Einkommensverlust in der Landwirtschaft in Teilen von Niederösterreich im letzten Jahr zeigen die wirklichen Probleme!", sagte Hermann Schultes.
Eine Grundsteuererhöhung ist den Landwirten nicht zumutbar.
Eine Grundsteuererhöhung ist den Landwirten nicht zumutbar.
"Die heurige Ernte enttäuscht jedenfalls auch unsere Hoffnungen und lässt befürchten, dass diese schwierige Einkommenssituation anhalten kann", so Hermann Schultes, Präsident der Landwirtschaftskammer NÖ, zur aktuellen Steuerdebatte - und weiter: „Jedenfalls ist eine Debatte über Grundsteuererhöhungen absolut überflüssig. Wichtig ist eine Anpassung der Steuergrundlagen der Landwirtschaft an die tatsächlichen Wirtschaftsverhältnisse.“

Die landwirtschaftlichen Einheitswerte der Grund- und Bodenflächen der Betriebe sind ein Verhältniswert für die Einkommensmöglichkeiten und damit zentraler Maßstab für Steuern und Abgaben. Unabhängig von den aktuellen Diskussionen ist gesetzlich bedingt in den nächsten Monaten eine Aktualisierung der Einheitswerte vorgeschrieben. Aus dieser Reform wird sich eine Veränderung ergeben. Dazu Präsident Hermann Schultes, LK NÖ „Höhere Zahllasten für die Bauern sind angesichts der dramatischen Einkommenssituation unzumutbar."


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Aktualisiert am: 19.07.2010 16:52
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