Bäuerinnen des Jahres 2010 ausgezeichnet

Ländliche, engagierte und außergewöhnliche Frauen mit Vorbildcharakter für den Beruf Bäuerin gesucht, gefunden und vor den Vorhang gebeten. Bereits zum zweiten Mal wurde der Titel Bäuerin des Jahres in drei Kategorien vergeben.
vlnr: Rosi Fellner, Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich, Gerda Harder, Ida Traupmann.
vlnr: Rosi Fellner, Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich, Gerda Harder, Ida Traupmann.
„Es sind die engagierten Bäuerinnen, die die Betriebe weiterentwickeln und den ländlichen Raum lebenswert erhalten. Dafür gebührt ihnen besonderer Dank und Anerkennung“, so Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich bei Preisverleihung zur Bäuerin des Jahres.

Bereits zum zweiten Mal zeichnete Landwirtschaftsminister Berlakovich heuer die drei Bäuerinnen des Jahres aus, die eine siebenköpfige Jury unter dem Vorsitz von DI Brigitte Mang (Direktorin der Bundesgärten) aus den rund 150 innovativen, mutigen und originellen eingereichten Projekten ausgewählt hat. Als Preisgeld winkten je 3.000 Euro.

Kategorie „Wirtschaft & Innovation“
Ida Traupmann aus dem Burgenland ist Biobäuerin und bietet in ihrem Bauernladen, dem Stremtaler Schmankerleck, landwirtschaftliche Produkte von rund 50 Bäuerinnen und Bauern aus der Umgebung zum Verkauf an. „Gutes Service und das Eingehen auf individuelle Kundenwünsche werden bei uns großgeschrieben“, betont Ida Traupmann.

Kategorie „Soziales & Gesellschaft“
Gerda Harder aus Vorarlberg betreibt Tiergestützte Pädagogik/Therapie indem sie mit ihren Bauernhoftieren Menschen mit besonderen Bedürfnissen hilft. Durch den gezielten Einsatz und die Arbeit mit Ziegen, Schweinen, Kaninchen, Pferden und Hühnern erfüllt sie diese Menschen mit einzigartiger neuer Lebensfreude. „Für viele eröffnet sich damit ein neuer Lebensinhalt. Unzählige schöne Erlebnisse und positive Erfahrungen bestärken mich“, so Gerda Harder.

Kategorie „Natur & Umwelt“
Rosi Fellner aus Tirol ist Imkerin. Sie bringt ihren Besuchern das Leben der Bienen näher und macht es mit allen fünf Sinnen erlebbar. Mit Hilfe ihrer Familie hat sie einen alten Hochsilo in einen begehbaren Bienenstock umgebaut und ein großes Insektenhotel lädt zum Beobachten und Staunen ein. „Ich wünsche mir, dass die Menschen durch den Besuch der Bienenwelt dazu animiert werden, bedachtsamer mit der Natur umzugehen“, sagt Rosi Fellner.


Aktualisiert am: 23.11.2010 10:46

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