BRD schafft Impfpflicht gegen Blauzungenkrankheit ab

In Deutschland sind Tierhalter ab dem kommenden Jahr nicht mehr verpflichtet, ihre Rinder, Schafe oder Ziegen gegen den Erreger der Blauzungenkrankheit impfen zu lassen.
In Deutschland sind Tierhalter ab dem kommenden Jahr nicht mehr verpflichtet, ihre Rinder, Schafe oder Ziegen gegen den Erreger der Blauzungenkrankheit impfen zu lassen.
In Deutschland sind Tierhalter ab dem kommenden Jahr nicht mehr verpflichtet, ihre Rinder, Schafe oder Ziegen gegen den Erreger der Blauzungenkrankheit impfen zu lassen.
Die Immunisierung wird in das Ermessen des einzelnen Landwirts gestellt. Das hat der Bundesrat als gesetzgeberische Vertretung der Länder am vergangenen Freitag in Berlin beschlossen. Nach der mehrheitlichen Auffassung der Länder kann angesichts des erreichten Sicherheitsniveaus auf die Pflichtimpfung verzichtet werden.

Krankheit zurückgedrängt
Durch die vorgeschriebene Immunisierung in den Jahren 2008 und 2009 sei die Krankheit weitgehend zurückgedrängt worden, so der Bundesrat. Im laufenden Jahr wurden in Deutschland bis Ende November 142 Neuinfektionen gezählt, während es 2007, vor Beginn der Impfpflicht, 20.623 waren. Veterinärexperten, darunter das bundeseigene Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), hatten eindringlich davor gewarnt, die Zwangsimmunisierung abzuschaffen. Sie rechnen mit einem Wiederaufflammen der durch Stechmücken übertragenen Krankheit. Auch der Deutsche Bauernverband (DBV) hatte sich für die Beibehaltung der Impfpflicht ausgesprochen. (aiz)


Aktualisiert am: 22.12.2009 08:11
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