BIO AUSTRIA Bauerntage 2011

Bei den Bauerntagen ermöglicht BIO AUSTRIA fachliche Weiterbildung mit hochkarätigen Referenten und Vernetzung mit Berufskollegen aus ganz Österreich im besonderen Ambiente des Bildungshaushauses Schloss Puchberg.
An die 800 Besucher nutzten die verschiedenen Fachtage der größten Weiterbildungsveranstaltung des Bio-Landbaus in Österreich.
An die 800 Besucher nutzten die verschiedenen Fachtage der größten Weiterbildungsveranstaltung des Bio-Landbaus in Österreich.
Mit einer Exkursion für Schweinehalter ging die siebenten BIO AUSTRIA Bauerntage im Schloss Puchberg bei Wels zu Ende. An die 800 Besucher nutzten die verschiedenen Fachtage der größten Weiterbildungsveranstaltung des Bio-Landbaus in Österreich, die heuer unter dem Motto „Das Ganze hat Zukunft“ stand.

Nachwuchsarbeit
Neben den bewährten Angeboten wie dem Ackerbau-, Milchvieh- oder Schweinetag fand im Rahmen der BIO AUSTRIA Bauerntage erstmals ein eigener Tag für Bio-Jungbäuerinnen und -bauern statt. Bei den lebhaften Diskussionen zeigte sich deutlich, dass „höher, schneller, größer“ mit dem ganzheitlichen Anspruch der Biobauern von morgen im Widerspruch steht. Erfreuliches Ergebnis einer Blitzumfrage unter den rund 50 Teilnehmern aus fast allen Bundesländern ergab, dass die überwiegende Mehrheit BIO AUSTRIA als dynamisch-moderne Erfolgs-Organisation wahrnimmt.

Innovation entscheidet
Die Zukunft der Bio-Landwirtschaft hängt neben den politischen Rahmenbedingungen und dem Bio-Markt wesentlich vom Innovationspotenzial der Biobauern ab. Am Eröffnungsabend verlieh BIO AUSTRIA Obmann Rudi Vierbauch den von BIO AUSTRIA ausgeschriebenen Tüftlerpreis „BIO AUSTRIA Fuchs“ an die Erfinder von drei besonders innovativen Lösungen. Familie Domani aus Bad Kreuzen in Oberösterreich, ausgezeichnet mit dem ersten Preis für die Erfindung eines hydraulisch verstellbaren Mistschiebers, der erstmals ein leichtes Putzen aller zu säubernden Bereiche ermöglicht, nahm ebenso wie die beiden weiteren Preisträger die Auszeichnung persönlich entgegen. Die weiteren Preise erhielten Franz Brunner aus Horn/NÖ für die Entwicklung eines Systems der Mulchabdeckung bei Hackfrüchten, das Unkräutern Licht wegnimmt und Bodenaustrocknung verhindert, sowie Eduard Hötzer aus Tamsweg/Salzburg für die Entwicklung eines preisgünstig umsetzbaren Solar-Kräutertrockners.

Tipp: Den aktuellen Tagungsband zum Nachlesen können Sie bestellen unter office@bio-austria.at


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Aktualisiert am: 31.01.2011 17:00
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