Automatische Melksysteme optimieren

Damit beim Melkroboter (Automatisches Melksystem) alles rund läuft, müssen Haltung, Fütterung, Melken und Management aufeinander abgestimmt werden. Wird ein Parameter in der Robotersoftware geändert, sollte auch an den entsprechenden Management-Schrauben gedreht werden.
Damit das Melken rund läuft, müssen Haltung, Fütterung, Melken und Management aufeinander abgestimmt sein.
Damit das Melken rund läuft, müssen Haltung, Fütterung, Melken und Management aufeinander abgestimmt sein.
Die Verbreitung automatischer Melksysteme (AMS) nimmt weiter zu. Die Melkroboter stellen einen hohen Anspruch an den Betreiber, damit das System rund läuft. Damit steigt die Nachfrage aus der Praxis hinsichtlich der Optimierung dieses aus „Haltung, Fütterung, Melken und Management“ zu verstehenden Gesamtkomplex stetig an. Um allerdings erfolgreich mit einem AMS arbeiten zu können, bedarf es einer aufeinander abgestimmten Vorgehensweise in den Einstellungen der Maschinensoftware und einen Blick darauf, sollte ein Parameter verändert werden, welchen Einfluss dies auf den laufenden Prozess hat.

Kennwerte und Zielgrößen
Damit sich ein AMS-Betrieb richtig einordnen kann, ist es wichtig, sich über die wichtigen Kenngrößen und realistischen Zielwerte im Klaren zu sein. Häufig steht bei Praktikern immer noch die mögliche zu melkende Anzahl Kühe je Anlage im Fokus. Diese ist nicht entscheidend, sondern die Milchmengen, die über ein solches System täglich oder jährlich ermolken werden. Hier ist eine Zielgröße von mindestens 620.000 kg/Jahr bzw. 1700 kg/Tag und Anlage genannt, um letztendlich auch ökonomisch auf der sicheren Seite zu sein. Selbstverständlich spielt bei diesen Betrachtungen auch die Rasse, sei es z.B. Fleckvieh oder Holstein, eine Rolle.

Autor: DI Thomas Bonsels, Landwirtschaftszentrum Eichhof, (D)

Mehr darüber erfahren Sie in der Ausgabe 20 von „Der fortschrittliche Landwirt“

Weiters in dieser Ausgabe:

Betriebsreportage: Von Südtirols Bergen fließt die Milch
ÖAG Sonderbeilage: Almnutzung im Spannungsfeld unterschiedlicher Interessensgruppen
Neuheiten EuroTier 2012


Aktualisiert am: 02.10.2012 15:54
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