Auszeichnung für Österreichische Fleischkontrolle GmbH (ÖFK)

Im Zuge der Austrian Meat-Award Gala 2007 in Wels erhielt die Österreichische Fleischkontrolle GmbH von der Agrarmarkt Austria für die Implementierung einer bundesweit einheitlichen Klassifizierungssoftware und den Aufbau einer zentralen Datenbank die Qualitätsmanagement-Auszeichnung 2007.
Die Vertreter der ÖFK (Österreichische Fleischkontrolle GmbH) waren erfreut über diese Auszeichnung für ihr vorbildhaftes Qualitätsmanagement im Bereich der Klassifizierung, Verwiegung und Herkunftssicherung auf den österreichischen Schlachtbetrieben.

Mit einheitlicher Klassifizierungssoftware und Datenbank zur Auszeichnung

Die Vorteile und Möglichkeiten der einheitlichen Klassifizierungssoftware und der zentralen Datenbank:

  • Mehr Transparenz und zusätzliche Stärkung des Vertrauens in die Klassifizierung und Verwiegung von Schlachttieren.
  • Kosteneinsparung durch Nutzung von Synergien durch elektronische Datenweitergabe und zentrale Programmierung.
  • Internetplattform für die Marktpartner für eine rasche Information. Ausbau und Verbesserung des internen Qualitätsmanagementsystems.
  • Zentrale Klassifizierungsdatenverwaltung für die Klassifizierungsdienste.
  • Effiziente Umsetzung des europaweit wichtigen Themas der Nachvollziehbarkeit von Lebensmitteln.


Von links nach rechts: Dr. Andreas Moser (Geschäftsführer der ÖFK), DI Martin Gressl (Agrarmarkt Austria Marketing GmbH), ÖKR Ing. Josef Braunshofer (Vorsitzender des Beirates der ÖFK), Alois Hartl (Beiratsmitglied der ÖFK) und Johann Kaufmann (Stellvertretender Vorsitzender der ÖFK)
Von links nach rechts: Dr. Andreas Moser (Geschäftsführer der ÖFK), DI Martin Gressl (Agrarmarkt Austria Marketing GmbH), ÖKR Ing. Josef Braunshofer (Vorsitzender des Beirates der ÖFK), Alois Hartl (Beiratsmitglied der ÖFK) und Johann Kaufmann (Stellvertretender Vorsitzender der ÖFK)
Durch die Standardisierung der Software und die Erstellung der zentralen Datenbank können Schnittstellen zu verschiedenen Organisationen eingerichtet werden. Schlachtbetriebe, Händler und Erzeugergemeinschaften können Daten für die Abrechnung erhalten. Mit der AMA-Behörde und der AMA-Marketing GmbH werden die Daten ausgetauscht, um die Kontrolle im Bereich der Klassifizierung und im Bereich von Markenprogrammen effizienter zu gestalten.

Weiters werden Meldepflichten, wie z.B. Schlachtmeldungen, an die Statistik Austria für Landwirte als auch für die Schlachtbetriebe umgesetzt. Durch diese Vielfalt an Möglichkeiten hat die ÖFK mit der Umsetzung der Datenbank und der Klassifizierungssoftware der gesamten Branche vom Landwirt bis zum Schlachtbetrieb als auch für die nachgelagerte Industrie und für die Behörde neue Maßstäbe gesetzt.

Ergebnisabfrage für Bauern im Internet

www.oefk.at - Die Homepage der Österreichischen Fleischkontrolle GmbH fungiert als Informationsquelle für Landwirte und Lieferanten. Die Landwirte können über einen gesicherten Zugang mit Betriebsnummer und Pin-Code die ihnen zustehenden Daten abrufen. Bereits am Abend des Schlachttages der gelieferten Tiere kann mit diesem Instrument eine sehr schnelle Information bereitgestellt werden. Der Landwirt kann sich hier alle wichtigen Daten über seine Schlachttiere abrufen und sogar das Klassifizierungsprotokoll ausdrucken. Die Schlachtdaten stehen tagaktuell zur Verfügung.

Dr. Andreas Moser, Geschäftsführer der ÖFK, ist sehr stolz auf die geleistete Arbeit und besonders auf die QM-Auszeichnung 2007. Er weist darauf hin, dass diese Auszeichnung allen Gesellschaftern der ÖFK und somit allen Klassifizierungsdiensten in Österreich gehöre: „Nur durch die intensive Zusammenarbeit der einzelnen Unternehmen und die verantwortungsvollen Entscheidungen im Beirat der ÖFK ist es gelungen, dieses Projekt umzusetzen“.

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Aktualisiert am: 24.09.2007 18:13
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