Auszeichnung für Allgäuland-Käserei-Lieferanten

61 Milchlieferanten der Allgäuland-Käsereien GmbH aus Riedlingen, Reutlingen und Langenau sind von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) für herausragende Leistungen ausgezeichnet worden. 99 Prozent der im Milchwerk Riedlingen angelieferten Milch entsprechen der DLG-Klasse 1.
Zwei Familien wurden für 5 bzw. 10 Jahre beste Milchqualität mit dem weißen bzw. bronzenen Band ausgezeichnet.
Zwei Familien wurden für 5 bzw. 10 Jahre beste Milchqualität mit dem weißen bzw. bronzenen Band ausgezeichnet.
Bei einer feierlichen Verleihung der DLG-Urkunden im Riedlinger Milchwerk waren sich Landwirte und Molkereivertreter einig, dass eine konstant hohe Lieferqualität der Schlüssel zum Erfolg im umkämpften Lebensmittelmarkt ist. „Deshalb freut es mich ganz besonders, dass 99 Prozent der in Riedlingen angelieferten Milch vom Milchprüfring in die Klasse 1 eingestuft wurden“, sagte Betriebsleiter Jürgen Kropf. „Außerdem“, so Kropf, „wurden 86 Prozent der angelieferten Milch in die Güte-Klasse S eingestuft.“

Auszeichnungen für 5 und 10 Jahre beste Qualität
Von den 61 ausgezeichneten Milchlieferbetrieben kommen 37 aus dem Bereich der Milchwerk Donau Alb eG in Riedlingen, 15 gehören zur Genossenschaft in Langenau und neun Betriebe liefern ihre Milch über die Milcherzeugergenossenschaft Reutlingen. Das Weiße Band der DLG für fünf Jahre beste Milchqualität erhielten die Familien Rapp aus Herbertshofen und Schlecker aus Emerkingen. Für zehn Jahre beste Milchqualität wurde der Betrieb von Stefan Münst aus Binzwangen mit dem Bronzenen Band der Milchelite geehrt.

Drastische Senkung der Keimzahl
„Die Auszeichnungen sind vor dem Hintergrund verschärfter Kriterien der DLG seit 2008 eine besonders herausragende Leistung“, betonte Allgäuland-Geschäftsführer Marcel Mohsmann. „Gute Rohstoffe sind das Fundament, auf der eine Käserei steht.“ Die erlaubten DLG-Werte sind 2008 drastisch auf 20 000 Keime/ccm korrigiert worden. Um ausgezeichnet zu werden, muss die Milchleistung zudem über dem Landesdurchschnitt liegen. Das bedeutet, dass ein Betrieb, der ausgezeichnet werden möchte, mehr als 293 Kilogramm Milchfett und 240 Kilogramm Eiweiß je Kuh anliefern muss.

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Aktualisiert am: 29.04.2010 21:54
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