Auswirkungen der GAP Reform auf Grünland- und Ackerbaubetriebe

Die GAP-Reform bringt teilweise einschneidende Änderungen für die Landwirte. Im Beitrag werden die wichtigsten Änderungen für Grünland- und Ackerbaubetriebe nach dem Informationsstand vom 17. Juli an Hand von konkreten Betrieben dargestellt. Das Ergebnis lautet zusammengefasst:
Durch das österreichische Betriebsprämienmodell ändert sich nichts bei der Flächenprämie und bei der Betriebsprämie, wenn der Betrieb für 100 % seiner Flächen im Referenzzeitraum KPF-Prämie bezog.
Durch das österreichische Betriebsprämienmodell ändert sich nichts bei der Flächenprämie und bei der Betriebsprämie, wenn der Betrieb für 100 % seiner Flächen im Referenzzeitraum KPF-Prämie bezog.
Das Betriebsprämienmodell für das sich Österreich entschlossen hat, bedeutet zusammengefasst Folgendes:
• Die Antragstellung ist nicht einfacher geworden.
• Die Berechnung der Prämien wird noch schwieriger und unüberschaubarer.
• Die Kontrolle wird schwieriger.
• Der Verwaltungsaufwand wird steigen.
• Das gesamte System mit gekoppelten, entkoppelten und teilentkoppelten Maßnahmen wird noch unüberschaubarer.
• Die Verpächter verlieren ihre Zahlungstitel.
• Bio-, ÖPUL- und Kürbisbauern sind benachteiligt.
• Gewinner sind: die intensiven Betriebe, die an keinen ÖPUL Maßnahmen mitmachten und die Pächter im Referenzzeitraum sowie die Gunstlagen.
• Unterschiedliche Prämienhöhe bei ähnlichen Betrieben, vor allem im Grünland.
• Die Zahlungstitel werden handelbar.

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Aktualisiert am: 26.07.2004 12:29
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