Auslauf und Freilandhaltung von Geflügel richtig geplant

Hühner im Auslauf oder Freiland halten erfordert ein durchdachtes Konzept. Außerdem sollen Grünlandflächen über Jahre hinweg Futter liefern für das scharfreudige Geflügel.
Legehennen in Freilandhaltung benötigen sowohl Sonnen- als auch Schattenplätze.
Legehennen in Freilandhaltung benötigen sowohl Sonnen- als auch Schattenplätze.
Der Verbraucher stellt hohe Ansprüche an Tier- und Umweltschutz. Dabei wird die Freilandhaltung von der Bevölkerung am besten akzeptiert und als artgerechtere Haltungsform angesehen.
Damit sich aber nicht Probleme, wie schwankende Legeleistungen einschleichen müssen Geflügelausläufe mehrere Anforderungen erfüllen. Das Stallgebäude sollte nicht bequemerweise gleich am Weg stehen sondern besser mitten im Auslauf platziert sein. Hühner entfernen sich in der Regel nicht zu weit vom Stall. Dieser Bereich wird in der Regel von den Hühnern immer in einen Kahlschlag verwandelt. Hier wird Kot konzentriert abgesetzt. In der Folge ist in diesem Bereich des Freilandes der Keimdruck höher. Daher ist die unmittelbar angrenzende Fläche besonders zu gestalten. Optimal ist es hier ein Kiesbett zu schaffen.

Auslaufpflege
Der Auslauf selbst ist das gesamte Jahr hinweg zu pflegen. Dabei gilt es, das Gras immer kurz zu halten. Nur grüne Triebe haben entsprechende Wirkstoffe und können von den Hühnern verdaut werden. Außerdem ist es so möglich unerwünschte Pflanzen weitestgehend zu reduzieren.
Wichtiger Bestandteil der Pflege ist die Düngung und eine eventuell erforderliche Nachsaat.

Mehr dazu lesen Sie in Ausgabe 18/2012 der Fachzeitschrift „Der fortschrittliche Landwirt“.

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Aktualisiert am: 04.09.2012 17:14
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