August stärkt Rindfleischpreis

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Die erste Augustwoche zeigt durchwegs steigende Preise bei Schlachtkalbinnen und Jungstieren. Die Nachfrage ist größer als das Angebot.
Das geringe Aufkommen an Schlachtkalbinnen ließ die Notierung Anfang August um 3 Cent steigen. Foto: Taferner
Das geringe Aufkommen an Schlachtkalbinnen ließ die Notierung Anfang August um 3 Cent steigen. Foto: Taferner
Verstärkte Schlachtrinder-Exporte in Drittländer (Türkei, nordafrikanischer Raum, usw.) bewirken EU-weit eine Verknappung im Jungstieraufkommen. Die Preise für Jungstiere sind in der laufenden Woche überwiegend steigend. Bei weiblichen Schlachtrindern ist Angebot und Nachfrage weitgehend ausgeglichen, die Preise zeigen stabile Tendenz, regional sind sogar leichte Preisverbesserungen nicht ausgeschlossen.

Junstiernotierung steigt

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren knapp, die Nachfrage wird lebhafter, die Preise für Jungstiere, Ochsen und Kalbinnen sind in der laufenden Woche leicht steigend. Bei Schlachtkühen ist das Aufkommen uneinheitlich, während das Angebot in weiten Regionen nach dem Regenfall der letzten Tage zurück pendelt, ist es in den Alpenregionen leicht steigend, die Preise sind in der laufenden Woche unverändert. Bei Schlachtkälbern ist der Markt weiterhin ausgeglichen, die Preise sind unverändert.

Preiserwartungen netto für Woche 31 (31.07.2017 – 06.08.2017)
(Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise für Handelsklasse R2/3 ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen!)

Jungstier € 3,48

Kalbin € 3,15

Kuh € 2,60

Schlachtkälber € 5,55

Zu den Schlachtrinderpreisen der Vorwoche

Aktualisiert am: 04.08.2017 11:46
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