Astronaut A4 von Lely

Der holländische Melktechnik-Hersteller Lely bringt einen neuen Astronaut-Melkroboter, den A4, auf den Markt. Neu sind die als I-Flow-Konzept bezeichnete Durchgangskonstruktion und der modulare Aufbau.
Neu an der Lely Astronaut A4 Melkeinheit (Kuhbox) ist die als I-Flow-Konzept bezeichnete Durchgangskonstruktion.
Neu an der Lely Astronaut A4 Melkeinheit (Kuhbox) ist die als I-Flow-Konzept bezeichnete Durchgangskonstruktion.
Bei einer Veranstaltung in Rotterdam (NL) präsentierte der Melktechnik-Spezialist Lely letzte Woche seine neueste „Gelbe Revolution“, den Lely Astronaut A4.

Neue Durchgangskonstruktion beim A4
Neu an der neuen Lely Astronaut A4 Melkeinheit (Kuhbox) ist die als I-Flow-Konzept bezeichnete Durchgangskonstruktion. Indem man die Kuh geradeaus in die und aus der Box gehen lässt, wird jedes unnötige Hindernis beseitigt und damit die Hemmschwelle für die Kuh, die Melkbox nach ihrem eigenen Rhythmus zu betreten, gesenkt. Das kuhfreundliche Design und die Positionierung der Melkeinheit verhindert unnötigen Stress für die Kuh.

Modularer Aufbau beim Astronaut A4
Auch neu ist, dass der Astronaut A4 modular aufgebaut ist. Die Zentraleinheit hat ein zentrales Absaug- und Reinigungssystem für bis zu zwei Melkboxen. Sie ist eine eigenständige Einheit und bei einer Konfiguration mit zwei Melkboxen ist ein Abstand von bis zu 30 m möglich. Dadurch ergibt sich mehr Flexibilität und Platz für die Aufstellung der Melkboxen im Stall. Dank des modularen Aufbaus ist der Astronaut A4 eine Option sowohl für Familienbetriebe mit 300.000 l als auch für Betriebe, die weit mehr als 10 Millionen Liter Milch jährlich produzieren. Es gibt zwei Modelle des Lely Astronaut A4, den Manager und den Operator, beide mit Zusatzausstattung, um ihn den speziellen Bedürfnissen der Milcherzeuger anzupassen.

Milchschonende Pumpe
Neben diesen beiden Errungenschaften enthält der Lely Astronaut A4 auch eine neue, milchschonende Pumpe, die die Milch ohne rotierende Laufräder, welche die Milch beschädigen können, in den Tank befördert. Um Stillstandszeiten so weit wie möglich zu reduzieren, wurden wichtige Verschleißteile durch leicht auszutauschende und preiswerte Patronensysteme ersetzt.


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Aktualisiert am: 07.12.2010 15:44
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