Arbeitskreis Milch: Zuerst besser und dann größer werden

Mit engagierter Zuchtarbeit und permanenter Weiterbildung sichert sich Familie Brunner ein angemessenes Einkommen aus der Milchviehhaltung.
Erhard sen. (73), Anna (73), Erhard jun. (38), Evelyn (32), Andreas (8), Beatrice (4) und Erhard (9 Monate) leben den Grundsatz „Zuerst besser und dann größer werden“.
Erhard sen. (73), Anna (73), Erhard jun. (38), Evelyn (32), Andreas (8), Beatrice (4) und Erhard (9 Monate) leben den Grundsatz „Zuerst besser und dann größer werden“.
Der Arbeitskreis Milchproduktion nimmt für Erhard Brunner einen fixen Platz im Bildungsjahr ein. Seit dem Jahr 1999 nützt er nahezu jedes Angebot, welches ihm die Arbeitskreisberatung bietet. Neben den informativen Fachveranstaltungen schätzt er die Möglichkeit kostengünstige Futteranalysen zu erhalten. Die Probenergebnisse sind für das Berechnen der Ration und dem Überprüfen der Fütterung unabdingbar. Basierend auf den umfangreichen und übersichtlich aufbereiteten Auswertungsergebnissen nahm der Betriebsführer sämtliche Wachstumsprozesse in Angriff und setzte sie prompt um. Da in naher Zukunft keine größeren Expansionen geplant sind, dienen die Auswertungen zurzeit hauptsächlich der Kontrolle der Wirtschaftlichkeit in der Produktion. Aus der Sicht des Landwirts kommt noch ein weiterer wichtiger Aspekt der Arbeitskreisberatung zum Tragen: Der regelmäßige Kontakt und Erfahrungsaustausch mit Berufskollegen. Da hat er unter anderem die Möglichkeit, zahlreiche Betriebe zu besichtigen, mit den Betriebsleitern über die Vor- und Nachteile diverser Stallsysteme zu diskutieren und den eigenen Stall aufgrund dieser Erfahrungswerte zu bauen. Daher ist auch er gerne bereit, seine Erfahrungen weiterzugeben. Da keine Planung ohne Kenntnis des Ist-Zustandes möglich ist, empfiehlt er allen Milchviehbetrieben eine Mitgliedschaft im Arbeitskreis Milchproduktion.

Autor: DI Klaus MESSNER-SCHMUTZER, LK Kärnten


Autor:
Aktualisiert am: 11.09.2007 16:05
Landwirt.com Händler Landwirt.com User