Aquakulturen ausbauen und Marktchancen nutzen

Bereits 75% der europäischen Fischbestände sind bedroht und ein Drittel der überfischten Bestände ist in einem besorgniserregenden Zustand. Eine Reform der Fischereipolitik ist wichtig. Landwirtschaftsminister Berlakovich sieht Chancen für die österreichische Auqakulturen.
Derzeit werden in Österreich jährlich rund 3.000 t Fisch produziert, vor allem Alpenlachs, Saibling, Forelle, Zander, Karpfen und Hecht.
Derzeit werden in Österreich jährlich rund 3.000 t Fisch produziert, vor allem Alpenlachs, Saibling, Forelle, Zander, Karpfen und Hecht.
Im Vorfeld des Rates hatte Berlakovich auch VertreterInnen der österreichischen Fischereiwirtschaft zu einer Strategiebesprechung eingeladen. Mit den Forellenzüchtern, Karpfenteichwirten und Seenbewirtschaftern wurden etwa rechtliche Rahmenbedingungen, Ausbildung, Fachberatung und Herausforderungen des Natur- und Tierschutzes erörtert. „Gemeinsames Ziel ist eine Steigerung der Fischproduktion, die Schaffung von zusätzlichen Arbeitsplätzen und eine höhere Wertschöpfung für den ländlichen Raum. Es soll gelingen, weit transportierte und oftmals selten gewordene Meeresfische durch nachhaltige, heimische Süßwasserprodukte zu ersetzen“, so Berlakovich. Steigerungspotenzial der heimischen Fischwirtschaft vorhanden .

Heimisches Potential
Derzeit werden in Österreich jährlich rund 3.000 t Fisch produziert, vor allem Alpenlachs, Saibling, Forelle, Zander, Karpfen und Hecht. Die Produktion steigt, dennoch ist noch Potential vorhanden. So liegt der jährliche Konsum von Fischen bei insgesamt ca. 65.000 t. Meeresfische werden zwar weiterhin eine Rolle für Konsumentinnen und Konsumenten spielen, doch auch eine OECD-Studie besagt, dass die Bedeutung von Fischen aus Aquakultur ansteigen wird.


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Aktualisiert am: 25.07.2011 10:43
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