Anwenderschutz beim Pestizideinsatz in der Forstwirtschaft

Durch intensive Forschungs- und Beratungsaktivitäten herrscht in der Forstwirtschaft ein hohes Fachwissen über die Wirkung von Pestiziden gegen Unkräuter, Insekten, Pilze, Nagetiere und Wildtiere. Die Folgen auf den Anwender sind hingegen weitgehend unbekannt, weshalb auch notwendige Schutzmaßnahmen oftmals vernachlässigt werden.
Insbesondere beim Versprühen von Insektiziden ist eine umfangreiche Persönliche Schutzausrüstung zu verwenden.
Insbesondere beim Versprühen von Insektiziden ist eine umfangreiche Persönliche Schutzausrüstung zu verwenden.
Blickt man in die Unfallstatistik, so findet man ganz wenige Unfallmeldungen über Vergiftungen im Zusammenhang mit dem Einsatz von Pestiziden. Das liegt vermutlich daran, dass Unfallmeldungen nur bei gravierenden gesundheitlichen Problemen unmittelbar nach dem Chemikalieneinsatz gemacht werden. Bei den chronischen Beschwerden – welche vermutlich weit häufiger auftreten – werden hingegen keine Meldungen erstattet. Auch ein Nachweis des Zusammenhanges zwischen dem Schadstoff und den gesundheitlichen Beschwerden ist in diesen Fällen kaum bis gar nicht möglich.

Es gibt folgende 3 Möglichkeiten, wie Pestizide in den Körper gelangen können:

Lesen sie mehr darüber im FAchbeitrag von Ing. Franz Telser in der Ausgabe 9 / 2012 unseres landwirtschaftlichen Fachmagazins "der fortschrittliche Landwirt".

Autor:
Aktualisiert am: 17.04.2012 15:32
Landwirt.com Händler Landwirt.com User