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Anti-Kipp-System für Seilwinden im Praxistest

„Das Anti-Kipp-System von Biastec macht die Arbeit mit der Seilwinde sicherer und steigert gleichzeitig die Leistung“, sagen erfahrene Praktiker. Wir haben die neue Plug-and-Play-Lösung mit einer Tajfun-Winde getestet.
Mit dem Anti-Kipp-System von Biastec lassen sich bei der Arbeit mit der Seilwinde Traktorstürze vermeiden.
Mit dem Anti-Kipp-System von Biastec lassen sich bei der Arbeit mit der Seilwinde Traktorstürze vermeiden.
Beim Seilen mit einer Funkwinde besteht immer die Gefahr, dass der Traktor umkippen kann. Oft fehlt die Sichtverbindung. Ist die Last zu groß, gibt der Traktor nach. Um das zu verhindern, hat die Firma Biastec vor acht Jahren das elektronische Anti-Kipp-System (AKS) auf den Markt gebracht. In der LANDWIRT Ausgabe 06/2011 haben wir erstmals darüber berichtet. Jetzt konnten wir die neueste Variante des AKS im praktischen Einsatz testen.

Plug-and-Play
„Die Erfahrung hat gezeigt, dass für die Montage gewisse elektrische Grundfertigkeiten notwendig sind. Bei manchen Seilwinden- bzw. Funkfabrikaten musste das Kabel durchtrennt werden, um unser Zwischenschaltgerät zu integrieren. Das hat manche Kunden abgeschreckt“, berichtet Schardax. „Daher haben wir das AKS jetzt für alle Windentypen zu einem Plug-and-Play-System weiterentwickelt.“
Mit dem neuen Plug-and-Play-Adapter ist keine aufwändige Verkabelung mehr notwendig.
Mit dem neuen Plug-and-Play-Adapter ist keine aufwändige Verkabelung mehr notwendig.
Neu ist der siebenpolige Adapter. Die von uns getestete „Adapter“-Variante braucht man nur mit dem siebenpoligen Stecker (Anhängersteckdose) zwischen die Steckverbindung der Funksteuerung bauen und schon ist alles fertig verkabelt. Die Sensorik wird wie bisher mit einem Klettband an der Seitenscheibe des Traktors montiert. An der Funktionalität hat sich nichts geändert.

Die Funktionen
Herzstück ist das Sensormodul. Überschreitet der Traktor eine Längsneigung von +/- 25° oder eine Querneigung von +/- 15°, wird über das Steuermodul der Zuzug der Seilwinde blitzartig gestoppt. Ein Umkippen des Fahrzeuges wird dadurch verhindert. Die Sensoren arbeiten so exakt, dass laut Hersteller Neigungsunterschiede von nur einem Grad erkannt werden und das System eine Reaktionszeit von nur 50 Millisekunden hat.
Nullpunkt-Abgleich am Sensormodul mit dem Kalibrierstift.
Nullpunkt-Abgleich am Sensormodul mit dem Kalibrierstift.
Für den Fall, dass der Traktor beim Ziehen hangaufwärts oder hangabwärts steht, kann das AKS manuell für den nächsten Zug deaktiviert werden.

Mehr Sicherheit im Grenzbereich
Das AKS bietet selbst Profis mehr Sicherheit im Grenzbereich. Ohne das Überwachungssystem muss der Bediener das Holz und den Traktor permanent im Auge behalten. Wer ehrlich zu sich selbst ist, weiß, dass das eigentlich ein notwendiger Kompromiss ist. Überwacht man den Traktor mittels AKS, kann man sich voll auf die Holzfuhre konzentrieren.

Mit dem Anti-Kipp-System von Biastec lassen sich Traktorstürze verhindern. Weitere Infos und aas Praktiker dazu sagen, erfahren Sie in der LANDWIRT Aisgabe 23/2018. Mehr Bilder dazu finden Sie auf unserer neuen Facebook-Seite: facebook.com/landwirtinfo

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Aktualisiert am: 25.11.2018 10:18