Anlage von Kurzumtriebsflächen: Der Erfolg beginnt mit der Pflanzung

Eine Kurzumtriebsfläche mit Weiden oder Pappeln gilt als Alternative zur Biomasseerzeugung. Vor der Anlage einer Plantage müssen Aspekte wie die richtige Baumartenwahl, Bodenvorbereitung, Setz- oder Pflanzverfahren und Stecklinglänge geklärt werden.
Bei der Anlage von Kurzumtriebsplantagen entscheidet bereits die Anlage über den Ertrag. Gute Standorten liefern bis zu 15 Atrotonnen Hackgut.
Bei der Anlage von Kurzumtriebsplantagen entscheidet bereits die Anlage über den Ertrag. Gute Standorten liefern bis zu 15 Atrotonnen Hackgut.
Kurzumtriebsflächen gelten als Ackerkulturen. Bevor man sich daran macht eine Ackerfläche mit Energiewald zu bepflanzen sind einige Vorbereitungen zu treffen. Dabei ist zu überlegen, für welche Umtriebszeit man sich entscheidet. Ein kurzer Umtrieb von 2-3 Jahren eignet sich vor allem dann, wenn in der Nähe ein Großheizwerk als Abnehmer vorhanden ist, bei größeren Flächen und wenn am Betrieb frei Transportkapazitäten im Winter vorhanden sind.

Der Pflanzverband entscheidet über den Ertrag
Längere Umtriebszeiten von 5 bis 8 Jahren erfordern einen Reihenabstand von 3 m und innerhalb der Reihe einen Pflanzabstand von 1,5 bis 2,5 m. Kürzere Umtriebszeiten ermöglichen einen engeren Pflanzverband.
Kurzumtriebsflächen gelten als extensiv. Wobei es im ersten Jahr nach Anlage der Plantage einer intensiven Kulturführung bedarf, um aufkommendes Unkraut zu unterdrücken.

Weitere Entscheidungshilfen vor der Anlage einer Kurzumtriebsfläche und Maßnahmen zur Bestandsführung im ersten Jahr lesen Sie in Ausgabe 1/2012.


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Aktualisiert am: 20.12.2011 13:38
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