Anbau von Winterraps

Eine optimale Herbstentwicklung ist die Basis für hohe Ernteerträge. Bis zum Ende der Vegetation sollte Raps acht bis zwölf Blätter und einen mindestens zehn Millimeter dicken Wurzelhals gebildet haben.
Die anzustrebenden Saatstärken liegen bei Hybridsorten zwischen 30 und 40 Körner pro m² und zwischen 50 und 60 Körner pro m² bei Liniensorten.
Die anzustrebenden Saatstärken liegen bei Hybridsorten zwischen 30 und 40 Körner pro m² und zwischen 50 und 60 Körner pro m² bei Liniensorten.
Zur Bildung von acht bis zehn Blättern und einem Wurzelhalsdurchmesser von zehn Millimetern benötigt die Rapspflanze nach dem Feldaufgang acht bis neun Wochen Wachstum. Während die Saat in Gunstlagen mit raschem Feldaufgang und zügiger Herbstentwicklung keinesfalls vor dem 20. August vorgenommen werden soll, weil ansonsten frühzeitiges Aufstängeln sowie Frostschäden drohen, ist in Grenzlagen des Rapsanbaus ein früherer Anbau ab Mitte August meist problemlos möglich. Neben der höheren Frostgefahr bedingt eine zu üppige Blattentwicklung auch eine Reduktion der Knospen an den Blattachseln, was eine Verringerung der Seitentriebe bedeutet. Auch die Wahl der Sorte hat einen wesentlichen Einfluss auf die Herbstentwicklung. Während manche Hybridsorten im Herbst sehr zügig wachsen (z.B. NK Petrol, Visby, Pulsar, Artoga, Sherpa, Exagone), entwickeln sich Liniensorten wie Adriana, Ladoga oder Remy im Herbst verhaltener. Bei der Saatstärke ist zwischen Hybrid- und Liniensorten zu unterscheiden. Als Richtwerte gelten Saatstärken von 30 bis 40 Körner pro m² bei Hybridsorten und 50 bis 60 Körner pro m² bei Liniensorten.

Hier geht's zu den Ergebnissen der Rapssortenversuche

Aktualisiert am: 09.08.2012 10:38
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