Ammoniakbelastung durch saubere Laufflächen verringern

Rasches Abfließen des Harns sowie das Entfernen des Kotes von den Laufflächen vermindert die Entstehung und Freisetzung von Ammoniak. Dies kann in Milchvieh-Laufställen durch die Kombination von 3-%-Quergefälle, einer Harnsammelrinne und häufigem Entmisten erreicht werden.
Durch die Kombination von einem 3-%-Quergefälle, einer Harnsammelrinne und häufigem Entmisten kann die Ammoniakbelastung in den Ställen verringert werden.
Durch die Kombination von einem 3-%-Quergefälle, einer Harnsammelrinne und häufigem Entmisten kann die Ammoniakbelastung in den Ställen verringert werden.
In Form von Ammoniak geht der Landwirtschaft wertvoller Stickstoffdünger verloren. Ammoniak in der Atmosphäre wird schliesslich als saurer Regen ausgewaschen und belastet als Stickstoffdünger empfindliche Ökosysteme. Mit Kot und Harn verschmutzte Laufflächen sind wesentliche Quellen der Ammoniak-Emissionen. Auf planbefestigten Laufflächen ohne Gefälle verbleibt bis zum nächsten Entmistungszeitpunkt stehende Nässe. Auch Harnpfützen in Senken und Mulden stellen ein grosses Bildungs- und Freisetzungspotenzial für Ammoniak dar. Deshalb soll Harn mit einem Quergefälle und in einer Sammelrinne auf dem kürzesten Weg abgeführt werden. Auf sechs Praxisbetrieben in Deutschland und Österreich wurden Erfahrungen von Betriebsleitenden zu planbefestigten Laufflächen mit Quergefälle und Harnsammelrinne erfragt und verfahrenstechnische Details erhoben.


Autoren: Sabine Schrade und Beat Steiner, Agroscope Reckenholz-Tänikon ART (CH)


Mehr darüber erfahren Sie in der Ausgabe 22 von „Der fortschrittliche Landwirt“

Weiters in dieser Ausgabe:

  • Kosten für Jungviehaufzucht nicht unterschätzen
  • Problemkühe schon in der Trockenstehzeit erkennen
  • Wie Kompost zum hygienischen Substrat wird
  • Stressarmer Umgang mit Mutterkühen





Aktualisiert am: 07.11.2012 11:25
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