Alter Wald raus – junger Wald rein

Unter diesem Motto werden in Krumbach/Vorarlberg seit 2 Jahren die überalterten Plenterbestände gemeinschaftlich genutzt und dem „Jungen Wald“ wieder Platz eingeräumt.
Mit dem Projekt „Junger Wald“ erhofft sich die Forstbehörde eine Vorbildwirkung, die der gemeinschaftlichen Holznutzung und –vermarktung in der Region zum Durchbruch verhelfen soll.Neue Herausforderungen kommen auf die Kleinwaldwirtschaft im Bregenzer Wald zu, wenn das Krumbacher Modell allgemein Fuß fassen würde. Denn dann würde das Starkholzangebot steigen, worauf die heimischen Sägewerke derzeit nicht eingestellt sind. Daher gilt es, die Zeichen der Zeit zu erkennen und nach neuen Möglichkeiten Ausschau zu halten. Um nicht am Markt vorbei zu produzieren, sollen in Zukunft verstärkt Kräfte gebündelt und Synergien ausgebaut werden, um zeitgemäße Wege in der Produktion und Weiterverwertung des wertvollen Rohstoffes Holz mitzutragen. Mit welcher Schlagkraft neue Herausforderungen gemeistert werden können, haben die Krumbacher mit dem „Jungen Wald“ eindrucksvoll vorgezeigt.

Text von Andreas Agreiter, Lüsen


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Aktualisiert am: 06.02.2007 15:13
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