Alö baut Arbeitsgeräte für Frontlader in China

Der Vorstand der Alö AB hat den Entschluss gefasst, die Produktion von Frontladerarbeitsgeräten nach China auszulagern.
Alö Greifschaufeln werden künftig im neuen Alö Werk in China gebaut.
Alö Greifschaufeln werden künftig im neuen Alö Werk in China gebaut.
Diese Entscheidung bedeutet auch, dass die aktuellen Produktionsanlagen der Alö Arbeitsgeräte geschlossen werden. Während des Jahres 2010 wird der Produktionsstandort in Bergsjö, (Schweden) geschlossen. Im Laufe des Jahres 2011 folgt das Werk in Skive (Dänemark).
Derzeit werden in Bergsjö neben den hydraulischen Arbeitsgeräten auch Komponenten wie Schnellwechselrahmen und Koppeltürme für die Frontlader hergestellt. In welchen Standort diese Teile verlagert werden, wird Anfang 2010 entschieden. Zu diesem Zeitpunkt wird dann ein genauer Terminplan für die Umstellung präsentiert.

Olle Pehrsson, Geschäftsführer und CEO von Alö:
"Sicherlich gibt es einige Vorteile, in Asien einen Produktionsstandort aufzubauen. Diese Entscheidung wird ein weiteres Mal unsere Wettbewerbsfähigkeit stärken und uns eine solide Plattform bieten, von der aus wir expandieren und uns näher an die wachsenden Märkten der nächsten zehn Jahre positionieren können. Wir sind uns unserer Verantwortung für alle Angestellten sehr bewusst und wir werden gemeinsam daran arbeiten, gute und geeignete Lösungen für alle zu finden."

Alö hat im Sommer bereits ein neues Werk in den USA übernommen. Mit dem Engagement in China ist der Weltmarktführer von Frontladern und Arbeitsgeräten dann auf drei Kontinenten mit Produktionsanlagen aktiv. Trotz niedriger Arbeitslöhne in China ist dort geplant, mit Hightech Robotern und Bearbeitungszentren das bereits in Europa vorhandene technische Know-how in der Fertigung zu nutzen.

Aktualisiert am: 12.01.2010 17:26
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