Almo geht in gentechnikfreie Fütterungszukunft

Die ALMO-Qualitätsrindfleischschiene, ins Leben gerufen im steirischen Almenland rund um die Teichalm, freut sich über gute Absätze. Verpflichtende Weide oder Alpung sowie gentechnikfreie Fütterung sind die wesentlichen Qualitätsfaktoren für das Markenrindfleisch ALMO, das von den Firmen Schirnhofer österreichweit und Feiertag regional vertrieben wird.
Das von 45 Almbauern aus der Region Teichalm und Sommeralm ins Leben gerufene ALMO-Qualitätsrindfleischprogramm gibt es seit 1988. Seit damals sind die Schlachtzahlen von Ochsen österreichweit angestiegen, und ALMO konnte sich als oberste Qualitätsschiene etablieren. Der Preis für ALMO -Fleisch von U-Tieren liegt derzeit bei 3,5 Euro je kg, was Erlöse je Ochse von bis zu 1500,- Euro incl. Mwst.erlaubt. Die jüngste Entscheidung des Vereins, das Markenfleisch ausschließlich mit gentechnikfreiem Futter zu erzeugen, wird derzeit massiv in der Verkaufswerbung verwendet. Von der Vermarktungsfirma Schirnhofer wurde den Bauern für diese Mehrleistung ein zusätzlicher Preis von 5 und 10 Cent gewährt. Zusammen mit der Weidehaltung und der sehr tiergerechten Aufstallung der Ochsen im Winter ( 87 Prozent der ALMO- Betriebe erreichen den sehr guten Tiergerechtheitsindex von 28 TGI Punkten) ergeben sich damit gute Verkaufsargumente für das Qualitätsochsenfleisch.

Schirnhofer als Vermarkter und der ALMO -Verein haben ALMO-Fleisch erfolgreich vom übrigen Markt abgrenzen können und wollen diesen Weg gemeinsam weiter gehen.


Aktualisiert am: 19.01.2006 11:26
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