Aktiv und bemüht: Plattform Mutterkuh Österreich

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Die von der Reform der GAP stark betroffenen heimischen Mutterkuhhalter haben reagiert und ausgehend von Oberösterreich die Plattform Mutterkuh Österreich gegründet.
Das Gründungsteam der Plattform Mutterkuh Österreich.
Das Gründungsteam der Plattform Mutterkuh Österreich.
Die überparteiliche auf fachlicher Basis agierende Bauerngemeinschaft hat in den wenigen Wochen ihres losen Bestehens bereits viel geleistet. So wurde eine Internetplattform unter der Adresse www.mutterkuh.org ins Leben gerufen, ein Forderungskatalog mit gewünschten Maßnahmen für GAP und ÖPUL neu formuliert, Agrarminister Rupprechter eine Adoptionsurkunde übergeben und auch bereits Pressearbeit und Lobbying für die Mutterkuhhaltung betrieben.

Ziel: politische Einflußnahme
Die Bauerngruppierung will sich nach der nun so kurzfristig nötigen und wichtigen politischen Arbeit zur GAP Reform im April oder Mai als Verein aufstellen und die Interessen möglichst vieler heimischer Mutterkuhhalter auch in Zukunft bündeln. Dass sich aufgrund politischen Drucks schon jetzt Bauernorganisationen von Mutterkuh Österreich distanzieren (müssen?!), beweist, dass wenig Basisdemokratieverständnis in unserer agrarpolitischen Funktionärs- und Parteienszene vorhanden ist. Die Mutterkuhbranche, immerhin mehr als 10 000 Betriebe stark, wurde jedenfalls zuletzt politisch äußerst schwach, manche sagen sogar so gut wie gar nicht, vertreten.
Männer wie Norbert Kranawetter, Georg Doppler, Matthias Böhm und Fredi Zehentner sind nun angetreten, um eine Trendumkehr zu bewirken. Mutterkuhhaltung soll in Österreich wieder eine Zukunft haben. Mehr zu den Wünschen und Zielen von Mutterkuh Österreich können Sie im LANDWIRT-Heft 7/2014 erfahren.


Der LANDWIRT wünscht Mutterkuh Österreich alles Gute und wird weiter gerne über die Sorgen aber auch Freuden der heimischen Mutterkuhhalter berichten.

Aktualisiert am: 12.03.2014 14:51
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