Aktion Bauern für Bauern

2007 startete der Maschinenring das Projekt Bauern für Bauern, das Bauernfamilien in Not unterstützt. Durch diese Aktion konnte 21 Bauernfamilien in Österreich geholfen werden.
Rund 1.800 Spender zeigten sich mit Bauernfamilien in Not solidarisch und setzten mit Geldspenden ab einem Euro ein Zeichen der Menschlichkeit. Maschinenring-Bundesobmann KR Hans Peter Werderitsch streicht die Wichtigkeit der Aktion heraus: „Während es den meisten gottlob gut geht, hatte das Schicksal für einige unter uns in letzter Zeit wenig Erfreuliches parat und trieb manche mit seinen Schlägen an den Rand des wirtschaftlichen Ruins. Ganz zu schweigen von der emotionalen Belastung.
vl.: Christian Sonnleitner (GF Maschinenring Amstetten), Margareta Salzmann (Betreuerin vom Maschinenring Amstetten), Theresia Amon und ihre Kinder Philip und Verena, Franz Baum (Vertriebsleiter Eibl & Wondrak)
vl.: Christian Sonnleitner (GF Maschinenring Amstetten), Margareta Salzmann (Betreuerin vom Maschinenring Amstetten), Theresia Amon und ihre Kinder Philip und Verena, Franz Baum (Vertriebsleiter Eibl & Wondrak)
Die Aktion Bauern für Bauern steht für schnelle und unbürokratisch Hilfe für Bauernfamilien in Not.“

54.787 Euro für Bauern in Not

Der gesamte Spendenertrag von 54.787 Euro wird in Projekte investiert, die ausschließlich Bauernfamilien in Not zugute kommen. Die Bandbreite der ausgezahlten Unterstützungen betrug zwischen 300 Euro und 5.000 Euro. Unter den unterstützten Bauernfamilien ist auch Theresia Amon in Niederösterreich. Die Mutter von sechs Kindern führt seit dem Tod ihres Mannes den Betrieb. Dabei ist sie natürlich auch auf fremde Hilfe angewiesen, weil sie beispielsweise die Bergmaschinen nicht ohne Unterstützung bedienen kann. Ihre jüngste Tochter litt an einer sehr schweren Krankheit, die sie gerade erst gut überstanden hat. Seit dem Tod Ihres Mannes, der halbtags auswärts arbeitete, geht auch dieses Zusatzeinkommen ab.



Mehr Freude auch für Kinder

Die Unterstützungsleistungen werden von einem unabhängigen Gremium beschlossen. Dabei wird jeder Fall genauestens geprüft, Zusatzinformationen werden von Behördenstellen und vom lokalen Maschinenring eingeholt. Auf dieser Basis wird dann nicht nur die Höhe der Unterstützungsleistung beschlossen, sondern, wenn es die Situation rechtfertigt, auch bestimmte Bedingungen, die besonders den Kindern in den Bauernfamilien zugute kommen, damit verknüpft. So werden oft Geldanteile für Kinder zweckgebunden oder für die Kleineren beispielsweise Sportgeräte wie ein Trampolin angeschafft, um auch ihnen mehr Freude im schweren Alltag zu schenken.


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Aktualisiert am: 05.08.2008 14:33
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