Agrardiesel bleibt in Australien CO2-steuerfrei

Die australische Regierung hat weitere Erleichterungen für die Landwirtschaft beim Einstieg in den Kohlendioxid-Emissionshandel beschlossen. Wie die Regierung am Wochenende mitteilte, bleibt Agrardiesel von der CO2-Steuer ausgenommen.
Die australische Regierung hat weitere Erleichterungen für die Landwirtschaft beim Einstieg in den Kohlendioxid-Emissionshandel beschlossen.
Die australische Regierung hat weitere Erleichterungen für die Landwirtschaft beim Einstieg in den Kohlendioxid-Emissionshandel beschlossen.
Canberra will umgerechnet rund EUR 300 Millionen in Forschungsvorhaben investieren, die Wege zur Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel untersuchen. Schon bisher sahen die Pläne von Ministerpräsidentin Julia Gillard vor, die Landwirtschaft von der Verpflichtung freizustellen, ihre klimaschädlichen Emissionen so wie andere Branchen ab Juli 2012 durch CO2-Zertifikate abzudecken. Der föderale Bauernverband (NFF) begrüßte die Erleichterungen. NFF-Geschäftsführer Matt Linnegar wertete die Ankündigung der Regierung als Erfolg der mehr als dreijährigen Lobbyarbeit des Verbandes zur Klimaschutzpolitik der Regierung. Gleichzeitig wies Linnegar darauf hin, auch nach den jüngsten Ausnahmen werde eine durchschnittliche australische Farm durch die CO2-Steuer indirekt mit Zusatzkosten in Höhe von 1.133 Euro belastet, beispielsweise durch steigende Strompreise. Darum will der Bauernverband während der parlamentarischen Beratungen der Klimaschutzgesetze weiter gegen den Einstieg in den Emissionshandel und die CO2-Besteuerung kämpfen.


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Aktualisiert am: 12.07.2011 14:07
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