Afrikanische Schweinepest: Zweiter Ausbruch in Weißrussland

Die Afrikanische Schweinepest wurde bei fünf Schweinekadavern in Weißrussland nachgewiesen. Der betroffene Betrieb liegt in einer Provinz, die auch an Lettland und Litauen grenzt.
Am 4. Juli wurde ein Fall von Afrikanischer Schweinepest in Weißrussland gemeldet.
Am 4. Juli wurde ein Fall von Afrikanischer Schweinepest in Weißrussland gemeldet.
In Weißrussland ist am 4. Juli ein zweiter Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bestätigt worden. Das Virus wurde bei fünf aus einem Landwirtschaftsbetrieb stammenden Schweinekadavern nachgewiesen, teilte das nationale Veterinär- und Lebensmittelaussichtsamt mit. Der betroffene Betrieb liegt in der nördlichen Provinz Witebsk, die an Russland, aber auch an die baltischen Republiken Lettland und Litauen angrenzt. Zwei Wochen zuvor war in Weißrussland erstmals ein ASP-Fall offiziell bestätigt worden, und zwar bei einem toten Tier aus privater Haltung in der nordwestlichen, an Polen und Litauen angrenzenden Provinz Grodno. Laut dem Landwirtschaftsminister, Leonid Sajaz, sei das Virus aus dem Ausland mit einer Lieferung von Mischfutter eingeschleppt worden. Ein im Frühjahr des Vorjahres in Weißrussland bekannt gewordener ASP-Verdachtsfall hat sich nach offizieller Darstellung Minsks nicht bestätigt.

Aktualisiert am: 10.07.2013 07:52
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