Ackerschleppe Agro-Stahl im Praxistest

Zum Abschleppen von Äckern im Frühjahr werden häufig im Eigenbau hergestellte Eisenkonstruktionen mit unterschiedlichem Erfolg eingesetzt. Wir haben vor wenigen Wochen die Ackerschleppe von Agro-Stahl getestet.
Agro-Stahl Ackerschleppe mit obenliegendem Tragrahmen und Nachlaufwalzen.
Agro-Stahl Ackerschleppe mit obenliegendem Tragrahmen und Nachlaufwalzen.
Das Abschleppen von im Herbst gepflügten Äckern ist im Frühjahr auf vielen Betrieben die erste wichtige Bodenbearbeitung. Vor allem in den Mais und Kürbisanbaugebieten ist es eine begehrte Maßnahme, um die Felder vor Austrocknung zu schützen. Gleichzeitig wird dabei die Ackeroberfläche eingeebnet und, bei richtiger Anwendung, für den später folgenden Eggenstrich vorbereitet. Meist lässt sich dadurch eine Überfahrt mit der Egge einsparen. Weiters kann mit einer Ackerschleppe auch eine zuvor ausgebrachte Gülle eingearbeitet werden. Von den renommierten Bodenbearbeitungsgeräteherstellern haben nur wenige Ackerschleppen im Programm. Daher haben sich Landmaschinenwerkstätten, wie z.B. Agro-Stahl, in diesen Produktionsgebieten dieser Sache angenommen und produzieren mehr oder weniger gut funktionierende Ackerschleppen quasi als Nischenprodukt. Der Konstrukteur der Agro-Stahl-Ackerschleppe ist auch Landwirt und weiß daher, auf was es bei so einem Spezialgerät ankommt. Agro-Stahl ist ein in 2008 gegründetes Unternehmen, dass etwa 20 km südlich von Graz in Wundschuh beheimatet ist.

Über das Ergebnis dieses Praxistests berichten wir in der Ausgabe 09/2011 unserer Fachzeitschrift "Der fortschrittliche Landwirt".


Aktualisiert am: 19.04.2011 16:37
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