Abwärts-Notierungen am Schweinemarkt

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Weiterhin reichlich versorgt zeigt sich der europäische Schweinemarkt. Vor diesem Hintergrund wurden die Notierungen in Österreich erneut nach unten korrigiert.
In Österreich sind gestiegene Zunahmen und Schachtgewichte zu beobachten.
In Österreich sind gestiegene Zunahmen und Schachtgewichte zu beobachten.
Am EU-weit reichlich versorgten Schweinemarkt zeigen sich die Preiskurven abermals abwärts gerichtet. Das berichtet die Schweinebörse in ihrem aktuellen Makrtbericht. In Deutschland (- 3 Cent) wurde durch den Feiertag (3. Oktober) der bereits bestehende Angebotsdruck zusätzlich verschärft. Auch in den übrigen EU Ländern wie z. B. Frankreich (- 1,4 Cent) drehe sich die herbstliche Preisspirale abwärts, berichtet Ö-Börse Sprecher Dr. Johann Schlederer. Ihm zufolge hadern Spaniens Exporteure mit dem schwächelnden Asiengeschäft und den Marktstörungen durch die Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens.

Laut Schlederer liegt das Schlachtschweineangebot in Österreich nicht nennenswert über der Nachfrage. Das leicht gestiegene Angebot rühre von der seit sechs Wochen gestiegenen Wüchsigkeit der
Schweine, was sich auch im nunmehr wieder über 97 kg liegenden Schlachtgewicht ausdrücke. Schlederer erklärt: "Vor dem Hintergrund eines leicht gestiegenen Angebotes und dem permanenten Hinweis der abnehmenden Seite den Preisvorsprung zu Deutschland zu reduzieren, war auch hierzulande die Notierung um 3 Cent nach unten zu setzen."

Ferkelmarkt
Auch der Ferkelpreis wurde erneut nach unten gesetzt. Laut Styriabrid beginnen sich die Ferkelmärkte mengenmäßig wieder zu stabilisieren. Der Preisrückgang in dieser Woche sei auf die angespannte Lage im Mastschweinebereich zurückzuführen.


Preise in Österreich:
Basispreis Mastschweine (06.-12.10.): € 1,41 (-0,03)
Basispreis Zuchten (06.-12.10.): € 1,22 (-0,03)
Ferkel-Basispreis (02.-08.10.): € 2,35 (-0,10)

Aktualisiert am: 06.10.2017 07:52