AMA zahlt EUR 29 Mio. für Projekte der Ländlichen Entwicklung aus

Agrarmarkt Austria (AMA) zahlt an rund 3.000 Betriebe ca. EUR 29 Mio. für die Regional- und Investitionsoffensive der Ländlichen Entwicklung aus. Bundesminister Josef Pröll sieht dabei eine besondere Stärkung der Landwirte durch fachliche Bildungsmaßnahmen und Modernisierung der landwirtschaftlichen Betriebe.
"Die Investition in den ländlichen Raum bedeutet eine Investition in Leben und Zukunft der Regionen", so Pröll. Die Mittel für die Regional- und Investitionsoffensive, "Sonstige Maßnahmen" der ländlichen Entwicklung, werden monatlich ausbezahlt. "Mit der aktuellen Zahlung ergibt das eine Auszahlungssumme von rund EUR 129 Mio. für den Zeitraum Jänner bis August 2008. Diese Mittel tragen wesentlich zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Land- und Forstwirte und zur Erhaltung und Entwicklung des ländlichen Raumes bei", betont Günter Griesmayr, Vorstandsvorsitzender der AMA.

Neben dem Österreichischen Umweltprogramm (ÖPUL) und der Ausgleichszulage werden im Rahmen der Ländlichen Entwicklung auch die sogenannten "Sonstigen Maßnahmen" angeboten. Dabei wurden die Aktivitäten zur Modernisierung landwirtschaftlicher Betriebe mit einem Auszahlungsvolumen für Jänner bis August 2008 von EUR 57,3 Mio. am stärksten in Anspruch genommen, gefolgt von den Maßnahmen "Niederlassung von Junglandwirten" (EUR 13,6 Mio.), "Forstmaßnahmen" (EUR 13,2 Mio.) sowie "Verarbeitung und Vermarktung" (EUR 9,4 Mio.) und "Bildung" (EUR 9,2 Mio.). (AIZ)


Aktualisiert am: 08.09.2008 09:30
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